CTOUR on Tour: Flusskreuzfahrten im Aufwind

Schiffsreisen im sicheren Binnenland werden immer beliebter

Ob Elbe, Havel, Rhein, Wolga oder Jangtse: Binnenkreuzfahrten werden für viele als Urlaubsalternative immer attraktiver. Vor allem seit entsprechende Serien über die TV-Schirme flimmern, liebäugeln immer mehr Menschen mit dem Urlaub auf dem Wasser.

Aufmerksame Stewards, ein Kapitän zum Anfassen, verlockende Reiseziele, erstklassiger Komfort und natürlich immer schönes Wetter – spätestens bei der Schlussmusik seufzt selbst der skeptische Zuschauer: D a s  möchte ich auch! Das Kreuzfahrtfieber greift um sich. Rund eine halbe Million Deutsche entscheiden sich alljährlich für eine Flusskreuzfahrt in Europa, und die Nachfrage steigt. Und damit auch die Zahl der Schiffe (2015 wurden z.B. 31 Schiffe in Dienst gestellt, 2017 sollen mehr als ein Dutzend Neubauten zur europäischen Flotte stoßen).

Amsterdam – volle Liegeplätze in der Innnenstadt

Kreuzfahrt heute liest sich so: positives Lebensgefühl, multinationale Begegnungen, Sport, Spiel, Spaß, verbunden mit Entertainment, Fitness und Wellness.
Auch auf Flusskreuzfahrtschiffen findet (fast) jeder, was er möchte: Sauna, Thalassobad, Fitness-Trainer, Fahrräder, Mitternachtsbüffet. Sogar Minigolf gibt es.

Wer möchte, kann auf seinem komfortablen Zuhause die ganze Welt der Flüsse, Kanäle und Seen bereisen. Spitzenreiter beim deutschen Publikum sind Flüsse wie Donau und Rhein.
Passau und Köln haben sich hierbei zu beliebten Ein- und Ausstiegshäfen entwickelt: dank ihrer zentralen Lage und guten Erreichbarkeit.

MS Farah auf dem Nil

Eins hat der Gast hier mit Sicherheit – und das im doppelten Wortsinn: „Entschleunigung“ kombiniert mit den Freuden der Langsamkeit.
Übrigens: Angst vor Seekrankheit und hohen Wellen braucht der Binnenkreuzfahrer nicht zu haben. „Land in Sicht“ herrscht immer. Ein Argument für Viele, eine Flusskreuzfahrt zu unternehmen.

Diese und weitere Vorteile überzeugen immer mehr Gäste: Sie sind täglich an einem anderen Ort, ständiges Ein- und Auspacken und lange Flugreisen entfallen, das kurzweilige Bord- und Ausflugsprogramm erlaubt keine Langeweile. Auch Individualisten kommen zum Zuge, indem sie die Bord- und Fahrtage ganz nach eigenem Geschmack gestalten können.

Kreuzfahrten haftete noch vor ein paar Jahren ein „angestaubtes“ Image an. Das hat sich geändert – aber nur auf hoher See, denn Flussreisen gelten (noch) nicht als „hip“. Für die Flusskreuzfahrtenanbieter ist es nicht leicht, dieses Image loszuwerden. Zielgruppe sind nach wie vor „Senioren“, und die sind hier deutlich älter als auf Hochseekreuzfahrtschiffen.

Ein Faktor allerdings verhindert ein noch stärkeres Wachstum der Flusskreuzfahrten: extreme Niedrigwasserperioden z. T. während der gesamten Saison auf Rhein, Elbe, Oder und Donau.
Auch politische Entwicklungen wie in der Ukraine, Russland und Ägypten können die Veranstalter in Schwierigkeiten bringen. Geplante Reisen mussten entweder abgesagt oder adäquate Ersatzlösungen angeboten werden.
Manche Reedereien passen ihre Schiffe den langanhaltenden natürlichen Entwicklungen an: zum Beispiel durch hochmodernen Seiten- oder Heckradantrieb mit stark reduziertem Tiefgang wie auf Elbe und Loire.

MS Heinrich Heine in Frankfurt/Main

Veranstalter haben Schiffe und Programme für die unterschiedlichsten Ansprüche und in (fast) allen Preislagen im Angebot (s. Reisebüro-Portal www.cruise-portal.de mit rund 5500 Flussreisen).
Insgesamt wurden 2015 laut DRV (Deutscher Reise Verband) exakt 423.635 Flusskreuzfahrten verkauft. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Jahr 2014 (415.858 Passagiere). In Europa entschieden sich übrigens 1,33 Millionen Menschen für eine Flusskreuzfahrt und sicherten damit rund 13.000 Arbeitsplätze.
Die durchschnittliche Tagesrate indes kletterte auf 143,13 Euro und lag somit 5,0 Prozent höher als im Vorjahr, auch der durchschnittliche Preis für eine Flusskreuzfahrt. Während 2014 eine Flusskreuzfahrt im Schnitt noch für 952 Euro zu haben war, wurde 2015 die 1000-Euro Marke überschritten. Der durchschnittliche Reisepreis lag bei 1.027 Euro. Das resultiert – neben anderen Faktoren – aus einer längeren Reisedauer (rund sieben Tage). Gleichzeitig war die Saison 2014 durch Preisdumping auf dem umkämpften deutschen Markt gekennzeichnet. Zum Vorteil der Kunden.

MS Sans Souci in Meißen

Die Veranstalter betonen natürlich ihre Einzigartigkeit, aber die Reviere sind (fast) immer dieselben: Allein auf Donau und Rhein verkehren jeweils über 100 Schiffe und repräsentieren damit rund drei Viertel des gesamten Angebots. Und wie sollte es anders sein: auch die Routen sind (fast) immer gleich wie auch die Tages- und Reiseabläufe. Der zeitgemäße „Ritt auf der Wellness-Welle“ kann daran wenig ändern.
Weil sie sich nach den Maßen der europäischen Wasserstraßen mit ihren Schleusen und Brücken richten müssen, gleichen sich auch die Schiffe: ein großes Sonnendeck, das Service-Deck mit Restaurant, Lounge, Bar, Boutique und Empfang. Darunter ein oder zwei Flure mit den Kabinen – angefangen mit den kleinen Fenstern unten bis zu den größeren oder ganz großen darüber, genannt „french balcony“ oder „französischer Balkon“. Mit gewissen Variationen natürlich, auch bezogen auf Linienriss oder der Farbgebung der Schiffe.
Bei den Komfortklassen scheiden sich die Geister. Die Fünfer-Kategorie protzt mit „Premium“, „Luxus“, „Exklusiv“, während die Dreier mit dem „günstigen Preis“ um Kundschaft wirbt. Bei der Vierer-Kategorie zählen Anbieter-Renommee, Kataloggestaltung und Extra-Angebote wie Sport, Wellness, Küche und Kultur. Auch die Kundenbewertung wird dafür herangezogen (nachzulesen bei www.holidaycheck.de). Grundlage bleibt allerdings die in Katalogen und im Internet genannte Schiffsbeschreibung.

MS Saxonia in Stralsund

Alles wird letztendlich über den Preis geregelt. Internetanbieter locken sogar mit 499- bis 599-Euro-Schnäppchen, während es in den Katalogen bei 1000 Euro pro Woche erst richtig losgeht. Nicht gerechnet die verflixten Nebenkosten wie Anreise (selten eingeschlossen), Getränke, Ausflüge und Trinkgeld. Bei besseren Kabinen und Einzelbelegung kann´s schnell doppelt so teuer werden.
Dass die Preise je nach Anbieter, Jahreszeit, Kabinenkategorie oder Buchungslage bei ein und denselben Schiffen so unglaublich schwanken, macht die individuelle Entscheidung für das richtige Schiff schnell kompliziert. Da hilft nur die Suche im Internet – oder der Gang zum guten, alten Reisebüro, am besten eins, das auf Schiffreisen spezialisiert ist.
Insgesamt kann man ohne weiteres von einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.
Informationen der Anbieter sind im Internet oft schwer zu finden, weil sich Kreuzfahrtenverkäufer wie reisegeier.de/kreuzfahrten oder auch kreuzfahrtschnaeppchen.de energisch nach vorn drängen. Aber irgendwie kommt man über den Firmennamen auch ans Ziel, beispielsweise: a-rosa.de, transocean.de, 1avistareisen.de, phoenixreisen.com, nicko-tours.de  oder tui.com
Wer es ganz genau wissen will: Die Studie „Der Fluss-Kreuzfahrtmarkt 2017“, die von SeaConsult im Auftrag der IG RiverCruise erstellt wurde, kann unter info@igrivercruise.com bestellt werden.

 
Buchempfehlung:
Dr. Peer Schmidt-Walther, FLUSSKREUZFAHRTEN, Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg (ISBN 978-3-7822-1034-8)

 
Darüber hinaus haben wir vier großen Veranstaltern folgende Fragen gestellt:
1. Die Hauptsaison steht vor der Tür. Was bringt das Flusskreuzfahrtjahr 2017 für Ihre Flotte?

2. Wird sich das Reisepublikum verjüngen?
Gibt es ein entsprechendes Konzept in Ihrem Hause dafür?

3. Welche Routen in Deutschland werden am häufigsten nachgefragt? Dafür gibt es sicher Gründe.

4. Wie hoch ist der durchschnittliche Tagessatz auf Ihren Flussschiffen?
Was zahlt der Gast im Schnitt auf Ihren Hochseekreuzfahrtschiffen?

5. Gibt es Gedanken zu Innovationen, um die Flusskreuzfahrt noch attraktiver zu gestalten?

6. Welches sind aus Ihrer Sicht die Vorteile einer Fluss- gegenüber einer Hochsee-Kreuzfahrt?

Anhand der Antworten kann man vergleichen und sich selbst ein Bild machen:

O-Töne zu unseren Fragen:
Dominik Karven, 1AVista
1. Die neue Saison bringt eine sehr hohe Frühbucher-Anzahl mit sich, sodass wir mit einer durchschnittlichen Auslastung von 85% rechnen. Wir freuen uns, dass MS „VistaFlamenco“, ein 4-Sterne Premium-Schiff mit 196 Betten, unsere Flotte auf der Donau verstärkt.
2. Unsere Zielgruppe befindet sich derzeit im klassischen Flusstouristen Alter. Im vergangenen Jahr konnten wir mit einer Party-Cruise vermehrt jüngere Gäste an Bord begrüßen. Durch Kooperationen mit anderen Reiseveranstaltern werden wir in nächster Zeit jüngeres Publikum erreichen können.
3. Der Trend entwickelt sich wieder zu längeren Reisen, sodass derzeit unsere Reisen „Donau Total“ zwei Wochen von Passau zum Schwarzen Meer und retour bereits jetzt fast vollständig ausgebucht sind. Hier haben wir nochmals Zusatzreisen aufgelegt, um der Nachfrage gerecht zu werden. Zudem sind unsere Reisen „Rhein-Romantik“ Köln-Basel-Köln sehr beliebt.
4. Unser durchschnittlicher Tagessatz liegt bei circa € 110,-, mit All-Inclusive-Verpflegung.
5. Derzeit bieten wir besondere Reisen für Singles und Familien zu speziellen Konditionen an. Singles reisen beispielsweise an ausgewählten Terminen auf MS „Bellriva“ und MS „VistaFlamenco“ bereits ab einem Einzelbelegungszuschlag von € 50,-. Familien stellen wir eine zweite Kabine für zwei mitreisende Kinder bis zu 19 Jahren an Bord von MS „Bellriva“ auf verschiedenen ausgewählten Reisen kostenfrei zur Verfügung, wenn zwei Vollzahler mitreisen.
6. An Bord eines Flussschiffes haben Kreuzfahrer immer „Land in Sicht“ und liegen meist sehr zentral mitten in der Stadt. Hinzu kommt, dass es zu fast keinem Seegang kommt. An Bord von kleinen Schiffen, wie es Flusskreuzfahrtschiffe sind, entsteht schnell eine familiäre und persönliche Atmosphäre. Eine Flusskreuzfahrt ist die perfekte Möglichkeit, dem hektischen Alltag zu entfliehen und dennoch viel auf täglich wechselnden Landausflügen zu erleben, ohne täglich den Koffer packen zu müssen.

Benjamin Krumpen, Phoenix Reisen Bonn
1. Ich hoffe doch viel. Die Buchungen sind sehr gut und die Nachfrage für die ganze Saison ist weiterhin sehr hoch. Wir freuen uns über unsere Neuzugänge MS „Asara“ und MS „Swiss Corona“ sowie MS „Alexander Borodin“.
2. Was ist denn jünger? Wir haben je nach Reiselänge viel junges Publikum. Die meisten Flussgäste sind 55+. Ein wunderbares Alter. Meine Eltern würden mich böse anschauen, wenn ich Sie mit 65 Jahren als alt bezeichnen würde.
3. Der Rhein. Wunderbare Wasserstraße zwischen Köln und der Schweiz
4. Die Frage ist nicht mit einer Zahl zu beantworten. So sind unsere Schiffe ja in allen Kategorien zwischen 3 und 5 Sternen unterwegs. Hier Beispiele: MS „Amadea“ 260 Euro pro Nacht im Schnitt. MS „Albatros“ 180 Euro. MS „Anesha“ auf dem Fluss 200 Euro pro Nacht als 5 Sterne-Schiff. MS „Rhein-Prinzessin“ liegt bei 165 als 4-Sterne-Schiff auf dem Rhein.
5. Wir investieren gemeinsam mit unseren Partner immer wieder in Neubauten auf dem Fluss und sind schon deswegen sehr innovativ. In den letzten Jahren haben wir viele Neubauten vorgestellt. In 2017 taufen wir den Neubau MS „Asara“. 2018 bekommt „Asara“, eine Schwester, und 2019 ebenfalls. Viele Kurzreisen sorgen für neues Publikum. Dinnercruises, VivaLasVegas und Co bereichern das Produkt.
6. Hochsee oder Fluss: beides tolle Arten zu reisen.

Nicole Lerrahn, A-rosa
1. Die Flusskreuzfahrtsaison 2017 ist bereits gut angelaufen und dies lässt uns optimistisch auf die vor uns liegenden Monate schauen. Die im Frühjahr kommunizierte Markterhebung (DRV und IG River) wird zeigen, dass die Branche im letzten Jahr ein Passagier- und Umsatzplus hingelegt hat. Auch in 2017 dürfte die Branche ein ähnliches Wachstum erwarten.
2. Wir sind jünger geworden und haben mehr Kinder an Bord. Und dies liegt vor allem an der Ausweitung unseres Angebots für Familien mit Kindern. Wir haben vor drei Jahren unser Angebot erweitert und waren die ersten in der Branche mit einem Kids Club. Heute ist in jedem Fahrgebiet ein Familienschiff unterwegs. Mit unserem familienfreundlichen Angebot – Familienkabinen, Kinderbetreuung in den Ferienzeiten, kostenfreie Mitreise für Kinder bis 15 Jahre, bei zwei Kindern gibt es sogar die zweite Kabine kostenfrei dazu – sind wir Vorreiter in der Branche. Das Konzept kommt bei den Familien gut an.
So waren in 2016 über 1.600 Kinder an Bord der A-ROSA Schiffe. Unser Ziel war es, die Marke von 1.000 Kindern zu knacken. Nun haben wir dies sogar übererfüllt. Das spornt uns natürlich an, so dass wir für 2017 mit 2.000 mitreisenden Kindern rechnen dürfen. Wir werden auch künftig auf den Mehr-Generationen-Urlaub setzen und unser Angebot dahingehend noch einmal ausbauen.
3. Das lässt sich so kaum eindeutig beantworten, denn jede Route hat ihre Reize mit jeweils ganz unterschiedlichen Highlights und Längen. Besonders spannend sind die Fahrten durch das Mittelrheintal vorbei an der sagenumwobenen Loreley, den unzähligen Burgen und Weinbergen. Hier kommen die Reisende in den Genuss der Weinfeste und Weinkerwe rundum Mannheim oder Mainz im August und September. Apropos Genuss: Mit den A-ROSA Gourmetreisen auf dem Rhein und der Mosel lernen die Gäste die Region von der kulinarischen Seite kennen.
4. Alle unsere Ein- und Ausschiffungshäfen ob Köln, Lyon oder Passau/Engelhartszell sind gut angebunden und per Bahn, Flug oder dem eigenen PKW zu erreichen. Wir bieten unseren Gästen zudem einen kostenlosen Transfer ab/bis Bahnhof oder Flughafen an.
5. Mit der überschaubaren Anzahl an Gästen geht es an Bord eines Flussschiffes deutlich familiärer und individueller zu. Während Hochseekreuzfahrtschiffe über Innenkabinen verfügen, werden auf Flusskreuzfahrtschiffen vorrangig Außenkabinen angeboten. So kann man sich bereits vom Bett aus an den vorbeiziehenden Flusslandschaften erfreuen. Der Reiz liegt vor allem an der Nähe zu Ufer und Landschaft, denn durch die ständig wechselnde Kulisse gibt es immer etwas Neues zu entdecken.

Guido Laukamp, nicko cruises
1. Im Gegensatz zum Spätbucherjahr 2016 stellen wir für 2017 eine Rückbesinnung der Kunden auf die frühe Buchung fest – die Abfahrten 2017 sind bereits sehr gut ausgelastet und wir freuen uns auf ein gutes Flussjahr. Kunden, die sich noch nicht entschieden haben, sollten sich daher möglichst bald ihre Wunschkabine sichern. Neben dem allgemein guten Markttrend profitieren wir als nicko cruises jetzt davon, dass wir für 2017 die Attraktivität unserer Reisen durch mehr Auswahl, neue Routen, neue Ausflüge und neue Konzepte erhöht haben.
2.  Der allgemeine demografische Trend zeigt ja eher, dass die reiferen Best Ager gegenüber den jungen Alten schneller wachsen. Das sagt jedoch nichts über das gefühlte Alter unseres Publikums aus – auch Mick Jagger oder Udo Lindenberg gehören zum potentiellen Zielpublikum von Flusskreuzfahrten! Gemessen an der Psychografie und physischen Fitness ist die Frage also zu bejahen – ja, der Flusskreuzfahrtgast wird mobiler, agiler und erlebnisorientierter. Unsere Antwort auf die höhere Erlebnisorientierung und Fitness sind die GEO cruises …
3. Der nachgefragteste Fluss bei nicko cruises ist immer noch die Donau. Auch wenn lediglich der Abfahrtshafen Passau in Deutschland liegt, scheint dieser Fluss für die meisten Gäste attraktiv und leicht erreichbar zu sein. Im Ranking der Top Seller folgt auf Platz zwei der Rhein mit seinen Nebenflüssen und auf Platz 3 folgt das Fahrtgebiet Elbe, Oder und Ostsee.
4. Genau Werte veröffentlichen wir dazu nicht, aber bei Durchsicht unserer Kataloge wird der Kunde feststellen, dass er je nach Reisezeit und Kabinenkategorie ca. 160 – 180 € pro Tag für die Kreuzfahrt kalkulieren sollte.
5. Wir werden das Konzept GEO fortführen und weiterentwickeln und auch nach wie vor aktuelle Events an Land (RIF, IGA etc.) einbeziehen. Über unsere An-Bord-Fragebögen und gezielte Marktforschung holen wir uns hierzu immer wieder neuen Input.
6. Auf dem Fluss gibt es keine ausgedehnten Seepassagen: jeden Tag hält man in einen anderen Hafen an und hat die Möglichkeit, Ausflüge zu unternehmen. Ein klarer Unterschied ist auch, dass bei Flusskreuzfahrten die Destination das Ziel ist und nicht das Schiff.  Eine Flusskreuzfahrt lebt von spannendem Flusskino statt anstrengendem Wellengang. Aufgrund der überschaubaren Größe von Flussschiffen können wir sehr persönlich auf den Gast eingehen.
Schlagwörter: Flusskreuzfahrten – Zielgruppen – Konzepte – Veranstalter

Fotos: Dr. Peer Schmidt-Walther, Hans-Peter Gaul

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