SOFIA PHILHARMONIC ORCHESTRA IN DER PHILHARMONIE BERLIN GEFEIERT

CTOUR vor Ort

Von Hans-Peter Gaul

Zu einem Gala-Konzert des Sofia Philharmonic Orchestra hatten das Bulgarische Kulturinstitut Berlin und die Botschaft Bulgariens Ende April in die Berliner Philharmonie eingeladen. Zu den Ehrengästen gehörten Botschafter Grigor Porozhanov und der 1. Sekretär Dr. Tihomir Patarinski von der Botschaft der Republik Bulgarien.

„Die Rückkehr des Sofia Philharmonic Orchestra nach Berlin ist eine symbolträchtige Geste und ein Schritt zur weiteren Etablierung des Orchesters als aktiver Akteur im internationalen kulturellen Austausch“, hieß es in einer Konzertvorschau. „Der Besuch wurde vom Bulgarischen Kulturinstitut in Berlin unterstützt, dessen Mitwirkung die Bedeutung der Kulturdiplomatie als Raum für langfristige Partnerschaften unterstreicht“.

Sofia Philharmonic Orchestra in der Berliner Philharmonie

Auf dem Programm standen C. Saint-Saens „Introduction und Rondo capricchioso für Violine und Orchester a-Moll, Op. 28“ mit Solistin Sherry Tse, R. Schumann „Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, Op. 54“ mit Klavier-Solistin Soojung Park und A. Dvorak „Sinfonie Nr. 8 G- Dur, Op. 88“.

Seit Beginn ihrer Auslandstourneen vor 85 Jahren genießt das mit renommierten Preisen ausgezeichnete bulgarische Orchester in den bedeutendsten Musikzentren weltweit einen ausgezeichneten Ruf.

So gab es auch in Berlin Standing Ovations für das Sofia Philharmonic Orchestra mit seinem Dirigent Nayden Todorov.  Seit 2017 ist der 1974 in Plowdiv geborene Musiker, der sich auch als Kulturminister Bulgariens einen Namen gemacht hat, Musikdirektor der Sofia Philharmonie.

Dirigent Nayden Todorov

Berührender Moment in der Konzertpause als Dirigent Todorov den in Berlin lebenden 102jährigen Oboisten Dimitar Titov als das einst langjährigste Orchestermitglied begrüßen konnte.

Das langjährigste bulgarische Orchestermitglied Oboist Dimitar Titov (l.) mit CTOURist Manfred Weghenkel nach dem Konzert

Persönliche Bekanntschaft konnten einige Konzertbesucher auch

mit der 2013 in Hongkong geborenen Violine-Solistin Sherry Tse machen.
Bereits kurz nach ihrem 8. Geburtstag hatte sie ihr Orchesterdebüt als Solistin gegeben und ist inzwischen Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe.

links: CTOUR-Partner Wolfgang Raab mit der Violine-Solistin Sherry Tse in der Konzertpause

Beifall auch für die Pianistin Soojung Park, die an der Seoul National University zur Direktorin der musikalischen Künste promoviert hatte.

Mit seinem begeisternden Konzert im Großen Saal  der Philharmonie Berlin hat sich das Sofia Philharmonic Orchestra erneut als eine der führenden Institutionen im bulgarischen Musikleben präsentiert.

Sofia Philharmonic Orchestra in der Berliner Philharmonie

Fotos: Hans-Peter Gaul (3), Tihomir Patarinski, Wolfgang Raab

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