REISEN ZU SPUTNIK V

Impressionen von der ersten Impfreise aus Deutschland nach Moskau

Es dauert nur etwa drei Sekunden. Das Piksen der Spritze mit dem Impfstoff Sputnik V in den linken Oberarm ist fast nicht zu spüren. Als die russische Ärztin ein schmales Pflaster behutsam auf die Einstichstelle drückt, bekomme ich erst mit, dass die erste Impfung abgeschlossen ist. Nun noch die Aufforderung, etwa 30 Minuten abzuwarten, ob darauf irgendwelche Reaktionen des Körpers erfolgen. Alles bestens, dann bis zur nächsten Impfung in drei Wochen Doswidanja. Die Reise zu Sputnik V nimmt eine dreiwöchige Auszeit. Dann erfolgt eine zweite Impfung, die die Wirksamkeit des Impfstoffes noch ganz wesentlich auf weit über 90 Prozent erhöht.

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BLUMEN AUF DEM HAUSDACH

Traditionell wurden Anfang März 2021 auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin (ITB) Reise-Projekte der Zukunft geträumt. Allerdings lief der Messebesuch wieder ohne Parkplatz suchen und Schlange stehen ab, ohne persönliche Kontakte mit Weltbürgern und ohne ihre geografischen und kulinarischen Spezialitäten – eben wieder aseptisch wie im letzten Jahr mit digitalen Messeständen und Pressekonferenzen. Dennoch wurden auch via Bildschirm besonders schöne und bunte Träume geboten.

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BEELITZ – REISEORT VOR DER HAUSTÜR

Sie sei nicht für ein Reiseverbot, widersprach Merkel nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen in einer Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Januar entsprechenden Medienberichten. “Es sollten aber möglichst keine touristischen Reisen stattfinden”, fügte sie nach Teilnehmerangaben hinzu. Währenddessen warnte der Deutsche Reiseverband (DRV)  vor weiteren Einschränkungen. “Reisen finden de facto kaum noch statt. Dies sollte auch die Bundesregierung zur Kenntnis nehmen”, teilte der Verband mit. Schon jetzt seien touristische Trips durch staatliche Entscheidungen fast vollständig zum Erliegen gekommen, auch der Geschäftsreisesektor liege völlig am Boden. “Wir brauchen daher”, so mahnte der DRV, “keine weitere Stigmatisierung des Reisens, sondern eine sachliche Debatte”.

In solchen Zeiten verordneter Angst- und Hysterie-Kampagnen der Pandemiker stehen Hotels leer, bleiben Flugzeuge am Boden und Kreuzfahren werden abgesagt. Für alle, die sich weder heute noch künftig nicht die Freude und das Erlebnis des Reisens austreiben lassen wollen, gibt es Reiseorte mit dazugehörigen Landschaften vor der Haustür. Und es bestehen Möglichkeiten, sie zu entdecken.

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30 JAHRE CTOUR BERLIN NETWORK

Ein Jubiläumsabend
mit Erinnerungen, News und Ehrungen
sowie dem Blick nach vorn

Was am 24. November 1990 mit der Gründung von CTOUR im damaligen Jugendtouristenhotel, dem heutigen ABACUS Tierpark-Hotel Berlin, begann, hat sich zu einer erfolgreichen Vereinigung von Reisejournalisten entwickelt.

CTOUR-Mitglieder haben engagiert an der beeindruckenden Tourismusgeschichte im wiedervereinten Deutschland mitgeschrieben. Sie waren und sind Akteure und Chronisten zugleich, wie das auch das zum Jubiläum erschienene CTOUR-Magazin eindrucksvoll dokumentiert. 34 CTOURisten und Gastautoren schildern hier ihre persönlichen Erlebnisse, Eindrücke und Entwicklungen zwischen Reisefreiheit und der derzeit wegen Corona weltweit gebremsten Reiselust. Die Chronik erinnert auch an viele Höhepunkte der bewegten Clubgeschichte – von der Besteigung des aktiven Vulkans Stromboli über unvergessliche Nordpolflüge, überraschende Sahara-Wüstentouren, inspirierende Holland-Tulpen und immer wieder interessante touristische Entdeckungen in Deutschland, dem wichtigsten Reiseziel der Deutschen. Zu den über 500 von CTOUR für die Mitglieder organisierten Veranstaltungen und Info-Reisen zählen auch die informativen Medientreffs in Botschaften der Hauptstadt. Sie gehören inzwischen ebenso zu den Alleinstellungsmerkmalen der in Berlin beheimateten Reisejournalisten-Vereinigung mit überregionaler Mitgliedschaft wie die Hoteltreffs und die stimmungsvollen „Touristischen Branchentreffs“ zu den CTOUR-Jubiläen.

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CORONA-TEST STATT STUBENARREST

Trendtours mit Urlaubsideen für das Jahr 2021

“Manche Resorts am Mittelmeer sind nicht gefährlicher als eine S-Bahnfahrt in Berlin” und “Die Reisewirtschaft darf nicht unverhältnismäßig belastet werden” und “Corona-Test statt Stubenarrest”so lautet die vielstimmige Kritik der Reisebranche an der derzeitig praktizierten Corona-Politik der Bundesregierung. Aber es herrscht nach wie vor Optimismus und positives Denken.
“Immer neue Impfstoffe zum Schutz vor der Coronavirus-Infektion Covid-19 kommen auf den Markt und beflügeln die Hoffnung, dass 2021 wieder gereist werden kann”, so beschreibt Inhaber und Geschäftsführer der Kommunikationsagentur KC3, Mario Köpers, die Reise-Situation.
Diese Hoffnung der Branche wird besonders durch die Tatsache bestärkt, dass die Reiselust in Deutschland durch Beschränkungen und Verbote nicht verloren gegangen ist. Ganz im Gegenteil, schon jetzt stehen Urlauber in den Startlöchern.
(Bild oben: Hauptstadt Valetta | javarman@shutterstock)

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500 JAHRE INDUSTRIEKULTUR – EIN BOOM FÜR SACHSEN?

Sieben sehenswerte Ausstellungen in einem schwierigen Jahr

Das Bundesland Sachsen feiert im Jahre 2020 ein Jubiläum: „500 Jahre Industriekultur“.

Aufwändige Ausstellungen wurden geplant und umgesetzt, zahlreiche Veranstaltungen organisiert, Angebote für Schulklassen vorbereitet, ein touristisches Konzept gestrickt.
Dann kam der erste Lockdown, im Sommer eine langsame Erholung und nun im Herbst die zweite Ausbremsung.
Der Titel des Projektes „Boom“ erhielt eine aktuelle Relevanz, die die Macher und Verantwortlichen nicht vorhersehen konnten.
Den Teams in Zwickau, Chemnitz, Oelsnitz, Crimmitschau und Freiberg ist zu wünschen, dass vieles von dem jetzt Gezeigten Bestand hat und auch im nächsten – hoffentlich besseren – Jahr noch zu sehen sein wird.

Der offizielle Zeitraum vom 11. Juli bis 31. Dezember 2020 stand den Besuchern nicht in vollem Umfang zur Verfügung. Deshalb lohnt ein virtueller Rundgang auf den Webseiten und dieser Rückblick.

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STETTIN – JUWEL IM HERZEN POMMERNS

Touristische Stippvisite beim polnischen Nachbarn an der Oder

Nicht nur wenn es Strippen gießt, auch bei Sonnenschein quillt unsere Stralsunder Innenstadt regelrecht über – vor Touristen und Blech. Das ist gut fürs Geschäft, keine Frage, aber als Einheimischer gerät man da schnell zur Minderheit und verkriecht sich in die vier Wände. An die Strände zu fliehen wie früher, das erscheint zu Corona-Zeiten schier aussichtslos: Autolawinen, Parkplatznöte, Kurtaxe, Menschenmassen. Da fragt man sich, ob es nicht noch Alternativen gibt. Ja, die gibt´s, zwar im Ausland, aber doch ganz „dichte bi“ und wesentlich preiswerter. Wie wär´s da zum Beispiel mit der ehemaligen pommerschen Landeshauptstadt Stettin? Die ist gerade mal gut zwei Stunden Autofahrt  – entgegen dem allgemeinen Strom zur Küste – oder ein bisschen mehr per Bahn entfernt. Man verhält sich damit quasi antizyklisch. Klar, da pilgern auch Touristen auf ihren Sightseeing-Pfaden, aber in der Fast-Halbmillionenstadt verlaufen die sich auf angenehme Art.

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SCHLOSS-GESCHICHTEN AUS BERLIN

CTOUR-Medientreff mit
Wilhelm von Boddien, Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss

“Wir stehen vor Fassaden, in einer Schönheit und Genauigkeit, die absolut zu 99,5 Prozent der Schönheit des hier früher stehenden Schlosses entsprechen”, schwärmt Wilhelm von Boddien. Er gründete 1992 den Förderverein Berliner Schloss e.V. und hat als deren Geschäftsführer einen wesentlichen Anteil daran, dass das Humboldtforum mit den originalen Schlossfassaden-Skulpturen von Andreas Schlüter errichtet wurde. Nun gab Hartmut Dorgerloh, der Generalintendant des Humboldt-Forums Anfang Oktober auf einer Pressekonferenz bekannt, dass das Berliner Humboldt Forum am 17. Dezember 2020 in Teilen eröffnet werden soll.

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Club der Tourismus-Journalisten Berlin