EIN GARTEN MIT HOTEL

Von Sylvia Acksteiner

Kein Fahrstuhl, keine Schlüsselkarte, kein Wellness.
ABER: eine grüne Garten-Oase mit Hotel in Berlin-Mitte, individuell eingerichtete Zimmer und Apartments, Ruhe im Großstadttrubel, Übernachten in einem denkmalgeschützten Haus, eine entspannte Geborgenheit.
Und eine hochengagierte Hotelmanagerin, die seit zweieinhalb Jahren die Chefin im Haus ist.
Das THE GATE GARDEN Hotel in Berin ist ein Geheimtipp und ein Businesskonzept, das in unsere Zeit passt. Grund genug für einen Medientreff.

Video von Michael Wenkel

Viel Grün und ein Kater

Weiß und rosa blühender Oleander, kleine Palmen in großen Blumentöpfen, immergrüner Bambus und eine efeubewachsene Wand am Nachbarhaus. So empfängt das Hotel seine Gäste und tritt sofort den Beweis an, dass es den Titel „GARDEN“ zurecht im Namen trägt.

Und der Weg führt weiter zu einer geschwungenen Brücke über einen kleinen Teich, zu einladenden Sitzecken, wo man frühstücken oder den Abend ausklingen lassen kann, zu versteckten Terrassen, über die man die Zimmer im Garten erreicht.

Mittendrin: Kater Maxi. „Den habe ich mit übernommen“, erzählt Hotelchefin Kristin Rieve.

Mit dem Kiez verbunden ist sie über ihre Arbeit als Immobilienentwicklerin, Bürovermieterin, Eventplanerin. Sie lernte den Hotel-Eigentümer kennen und


als das Angebot kam, das Haus zu übernehmen, dauerte die Entscheidung nicht lange.

„Ich liebe Hotels. Sie bringen Menschen zusammen. Und wenn sie sich bei uns wohlfühlen, dann ist das ein großes Glück für mich.“

Ein Boutique-Hotel mit Charakter

Das THE GATE GARDEN HOTEL hat 16 Zimmer und 16 Apartments. Die Gäste lieben diesen Ort, wie sie mitten in der Stadt sind und sich trotzdem zurückziehen und sich entspannen können. Jeder Raum ist anders eingerichtet, die Bilder an der Wand, die Kissen auf dem Bett, Tapeten und kleine Einrichtungsgegenstände machen den Unterschied aus.

An der Rezeption erhält man einen Schlüssel für das Zimmer, keine anonyme Karte. Die Gäste werden herzlich begrüßt, etwa 40% waren schon mehrfach hier. Fast zwei Drittel kommen aus Deutschland, die anderen reisen aus den USA, Großbritannien oder den Niederlanden an. Über’s Jahr erreicht das Hotel eine Auslastung von 60%.

Kristin Rieve ist stolz darauf, dass sich dieses Ergebnis jedes Jahr um 5% gesteigert hat, seit sie da ist. Aber „es ist noch Luft nach oben“, meint sie. Behutsam setzt sie Veränderungen durch, bei den Umbauten, der Ausstattung, dem Frühstücksangebot. Da hat sie „aufgerüstet“. Am Buffet gibt es frische regionale Angebote, vegetarische und vegane Speisen, hausgemachte Spezialitäten. Mittlerweile liegen die Zimmerbuchungen „mit Frühstück“ bei 60-70%, früher waren es gerade mal 30%.

Bunte Gästeschar

Die Gäste wissen das zu schätzen. Es sind ganz klassische Touristen, es sind Businessleute aus den angrenzenden Büros, es sind Gäste-Familien aus den Nachbarhäusern, es sind Langzeit-Gäste aus Unternehmen, es sind kleine Firmenteams, die ganz bewusst  nicht in die großen Hotelketten wollen.

„Es ist so eine Mischung aus klassischen Hotelgästen und einer Beherbergung auf Zeit, die wir hier machen“, erzählt Kristin Rieve, „wir schauen immer, was auf dem Markt passiert“. Und dafür hat sie gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Rainer Wendt ein gutes Gespür und einen modernen Businessansatz. Und der heißt: Arbeiten – Schlafen – Treffen. Oder mit Fokus auf internationale Kunden: Work – Sleep – Meet.

Auf der Webseite kann man sich durchklicken

Modernes Businesskonzept

Dahinter steckt die Verbindung von flexiblen Arbeitsräumen, stilvollen Boutique-Unterkünften und außergewöhnlichen Veranstaltungsorte. Wer also Büroräume mietet, braucht auch mal Hotelzimmer oder eine stilvolle Meeting– oder Eventfläche. Oder eben auch umgekehrt. Rieve und ihr Partner schaffen ein lebendiges Netzwerk, wo kreative Köpfe, lokale Start-ups, etablierte Unternehmen und kulturelle Partner zusammenkommen. Und mittendrin ist das Hotel THE GATE GARDEN.

Von außen eine eher typische Berliner Mietshaus-Fassade atmet das Hotel überall Geschichte.

Sei es die Rezeption mit großem Spiegel, schwarzen Skulpturen und den klassischen Schlüsselkästen,

sei es der Charme des Treppenhauses mit filigranem Holz- und Steindesign,

sei es die ehemalige Kutschendurchfahrt aus dem 19. Jahrhundert, die heute wie eine Schleuse von der belebten Straße zum ruhigen Garten wirkt.

Alles unterstreicht den authentischen Charme eines Hauses aus dem Jahr 1845, die individuelle Hotelgestaltung und den familiären Service im THE GATE GARDEN.

Wer demnächst auf der trubeligen Invalidenstraße in Berlin unterwegs ist, sollte einen kurzen Blick auf die Nummer 122 werfen oder gleich dieses besondere Hotel und den wunderbaren Garten genießen.

Medientreff mit Hotelmanagerin Kristin Rieve (Mitte) und Hotelpoint-International-Gründerin Margot David (daneben)

Hotel THE GATE GARDEN
Invalidenstraße 122
10115 Berlin

Fotos: Königs-Fotografie -Berlin

Der Medientreff im THE GATE GARDEN Berlin fand auf Einladung des Hotelpoint International statt – mit den Initiatoren Margot David, Prof. Jörg Soller und Frank Pfuhl.

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