CTOUR vor Ort: VIVID – Augen- und Ohrenschmaus im Friedrichstadt-Palast

Wenige Monate vor dem 100. Jubiläumsjahr des Berliner Friedrichstadt-Palastes 2019 hatte am 11. Oktober die VIVID Grand Show in der Friedrichstrasse 107 Weltpremiere. Seitdem gibt es für die spektakuläre Show allabendlich Standing Ovations der in- und ausländischen Gäste. Über 100 Künstler aus 26 Nationen sorgen auf der größten Revuebühne der Welt gemeinsam mit den Akteuren hinter den Kulissen der Fantasiewelt VIVID für unvergessliche Wow-Erlebnisse.

Die VIVID-Bühnenszenen machen Lust auf mehr

Für Intendant Dr. Berndt Schmidt, der die mit 12 Millionen Euro bisher aufwendigste Show des Palastes produzierte, geht damit ein Traum in Erfüllung. Von der Autorin und Regisseurin Krista Monson mit Las-Vegas-Feeling in Kooperation mit Co-Autor und Co-Regisseur Oliver Hoppmann perfekt in Szene gesetzt, ist Abend für Abend zu erleben, wie sich R’eye, das Robotermädchen mit menschlichen Zügen, auf der Suche nach ihrer wahren Identität ist. Devi-Ananda Dahm, Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang, macht das mit Bravour. Sie lässt VIVID zu einer Liebeserklärung an das Leben werden.

Medientreff vor der Premiere: Intendant Berndt Schmidt mit S. Canulli, Devi-Ananda Dahm (R’eye), Andreas Bieber (Entertainer), Autorin & Regisseurin Krista Monson sowie Co-Autor & Co-Regisseur Oliver Hoppmann (v. r.)

Ein besonderer Augenschmaus dabei die kreativen Hüte von Philip Treacy. Mit seinen avantgardistischen Entwürfen schuf der u. a. für die Queen und andere Prominente tätige Kopfschmuckdesigner Objekte, die es in dieser Art, Fülle und Formenpracht bisher noch nirgends zu sehen gab. „Ich glaube an Schönheit und Eleganz und auch daran, dass sich Gedanken und Gefühle visualisieren lassen“, so der britische Star-Designer. Mit ihm zusammen sorgen auch das phantasievolle Kostümdesign von Stefano Canulli und die attraktiven Bühnenbildanimationen von Jan Wünsche für den großen Erfolg von VIVID. Zu den Höhepunkten der Grand Show gehören natürlich neben der obligatorischen und ebenfalls gut „behüteten“ Girl-Reihe vor allem auch die exzellenten Artisten.

Artisten mit den „Todesrädern“ in Aktion

Gänsehaut-Feeling, wenn das lateinamerikanische Quartett „Navas Troupe“ auf gleich zwei „Todesrädern“ in gekonnter, waghalsiger Aktion unterwegs ist. Zum farbenprächtigen Finale der VIVID-Fantasiewelt mit Lichtdesign, Luftakrobatik und Livemusik klicken dann die Fotoapparate der Gäste, die sich die Erinnerung an einen wunderschönen Abend mit nach Hause nehmen möchten.

R’eye, das Robotermädchen mit menschlichen Zügen (Devi-Ananda Dahm)

Ich hatte Gelegenheit, mit einigen Besuchern zu sprechen. „Wir sind einfach nur begeistert“, so Erich Schulz, der mit seiner Familie aus Leipzig nach Berlin gekommen war. „Verrückte Hut-Kreationen kombiniert mit effektvollem Lichtdesign haben mich fasziniert“ freute sich Bernd Reiher aus Berlin.

Dem belgischen Ehepaar Geusel aus Brüssel hat vor allem gefallen, dass sich die Show praktisch selbst erklärt hat. Sie werden VIVID ihren Freunden gern weiterempfehlen. „Gratulation dem gesamten Ensemble des Friedrichstadt-Palastes für diese unvergleichliche Show“, so Karin Menz aus Potsdam. „Ich habe einen wunderbaren Abend erlebt“.

Farbenprächtiges Finale auf der größten Revuebühne der Welt

www.palast.berlin

Fotos: Hans-Peter Gaul

 

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