EIN HAUS MIT VIELEN BLICKEN

Das Dresdner „Hotel Am Terrassenufer“

Von Sylvia Acksteiner

Auf den ersten Blick erscheint das „Hotel Am Terrassenufer“ als ein in die Jahre gekommener Plattenbau. 12 Etagen mit einer jeweils exakt gleichen Fensterfront und einer markanten Keramikplattenverkleidung. Typisch für die Bauzeit in den 1960er Jahren wirkt es heute wie aus der Zeit gefallen und hat doch einen hohen architektonischen Wert.

Es braucht also den zweiten Blick, wenn man das Haus betritt.

Hier öffnet sich eine großzügige Lobby und ein Empfangsbereich in warmen Holztönen. Und es gibt Blickkontakt zum Service-Personal. Die ersten Worte und auch die weiteren Begegnungen mit Mitarbeitern des Hauses vermitteln Gastfreundlichkeit und Kompetenz.

Es folgt der aufregende Blick in das Hotelzimmer. Ein ungewöhnlich großer Raum – er wurde früher auch als Appartement genutzt. Heute freuen sich die Hotelgäste über mehr Platz und Gemütlichkeit.

Doppel-Komfortzimmer

Unschlagbar ist die Aussicht – in den oberen Etagen ist es ein Panoramablick mit Wow-Effekt auf die Altstadt und die Elbe. Man sieht die Frauenkirche, die Kunstakademie mit dem goldenen Engel auf dem Dach, das Schloss, die katholische Hofkirche, die Brühlsche Terrasse, die Semperoper, die Schiffe am Ufer und auf der anderen Seite des Flusses die Elbwiesen, das Finanzministerium und die Staatskanzlei. Dieser Anblick ist am Tage atemberaubend

und in der Nacht mit dem Lichterglanz der Stadt ebenso.

Der Augenblick ist für das Hotel ein besonderer, denn es wurde mit dem GetAway Award ausgezeichnet. Eine Anerkennung der Plattformen Kurzurlaub.de und Kurz-mal-weg.de in der Kategorie „Absolute Senkrechtstarter“. Die GetAway Group vereint seit 2024 die Urlaubsportale und prämiert Hotels in unterschiedlichen Kategorien, die anschließend in eine umfassende Marketingkampagne eingebunden werden.

Margot David (Mitte) überreichte den Award im Namen der GetAway Group an Hoteldirektor Wolfgang Berkenkamp (rechts), die Reservierungsleiterin Melanie Puckler (2.v.r.) Empfangschef Kevin Zemitzsch (links) und Eigentümer Max Trapp (2.v.l.)

Beim „Hotel Am Terrassenufer“ gab den Ausschlag, dass es innerhalb kurzer Zeit eine hohe Nachfrage generierte und dass die Gästebewertungen überdurchschnittlich gut waren.

„Das ist ein gemeinsamer Preis für das ganze Team“, sagt Hoteldirektor Wolfgang Berkenkamp. Der erfahrene Manager ist erst seit knapp einem Jahr im Haus und hat frischen Wind hineingebracht. Er selbst bezeichnet sich auch manchmal als „Feuerwehrmann“, denn in seiner langen Karriere hat er viele Hotels gerettet und wieder auf die Erfolgsspur geführt.

Auszeichnung für das ganze Team

Aber was genau konnte er in so kurzer Zeit ändern? Er zählt die Fakten auf: ein neues Buchungssystem, die Umgestaltung der Lobby zu einem einladenden Bereich, die Neubesetzung von Führungspositionen aus dem Team heraus, Schulungen für die Mitarbeiter, ein professionelles Marketing, Kooperation mit Firmen und Reiseveranstaltern, und demnächst noch die neue Homepage mit Bildern und Videos.
Doch was Berkenkamp am wichtigsten ist, seine „Mannschaft“ soll Spaß an der Arbeit haben,

den Gästen gegenüber freundlich sein, neue Ideen einbringen, auch den kleinen Dingen Aufmerksamkeit schenken.
Das hat er in beeindruckender Weise geschafft und einen Spirit im Haus etabliert, den es über viele Jahre nicht mehr gab.

rechts: Hoteldirektor Berkenkamp und Empfangschef Zemitzsch arbeiten Hand in Hand

Deshalb lohnt auch ein Rückblick – gemeinsam mit dem Eigentümer und Geschäftsführer Max Trapp. Seine Familie – ein ehemaliges Bauunternehmen und heutige Immobilienentwicklungsfirma – kaufte das Objekt nach der Wiedervereinigung. Es folgten eine umfangreiche Kernsanierung und die Entwicklung zu einem modernen Hotelstandard. Zwischenzeitlich gab es Pläne der Stadt, das Haus abzureißen – bei einem Zwillingsbau in der Nachbarschaft geschah das auch.

Doch die Eigentümer, so erzählt Max Trapp (links im Bild), wollten das Haus unbedingt behalten und weiterentwickeln und ließen sich nicht beirren. So gab es 2023 ein Werkstattverfahren für die energetische Sanierung und optische „Aufwertung“ der Fassade.
Der Siegerentwurf sah auch eine Dachterrasse vor, die öffentlich zugänglich sein soll. Auch wenn die Pläne noch nicht umgesetzt werden konnten, „halten wir daran fest“, so die Aussage des Eigentümers.

Die Diskussion um einen Abriss ist mittlerweile – auch mit Blick auf die architekturgeschichtliche Bedeutung des Hauses – verstummt.

Mit diesen Einblicken stellt sich die Frage nach den Ausblicken für das Hotel.

Das „Hotel Am Terrassenufer“ ist der ideale Ausgangspunkt für einen Kurztrip in Dresden. Die Altstadt ist in ein paar Minuten erreichbar. Verkehrsmittel und Schiffsanleger sind quasi direkt neben dem Haus.

Hotel am Terrassenufer

In den über 190 Zimmern finden die Gäste komfortabel Platz und können den Blick auf die Elbe oder die Silhouette von Dresden genießen. Das Frühstücksangebot im großzügigen Pavillon oder im Sommer auch auf der Terrasse im Grünen ist überaus reichlich, und dem aufmerksamen Gast entgehen die vielen liebenswerten kleinen Dinge nicht.

Zielgruppe sind Städtereisende, Familien – für sie gibt es zwei zusammenhängende Räume als kleine Suite, und zunehmend auch Firmenkunden, die auf funktionalen Komfort und Servicefreundlichkeit Wert legen. Die sächsische Gastlichkeit des Personals vermittelt sich sehr schnell, vom morgendlichen Wohlgefühl beim Frühstück über freundliche Auskünfte an der Rezeption, aufmerksames Reinigungspersonal bis zum abendlichen frisch gezapften Bier oder auserlesenen Cocktails an der Hotelbar.

Hotel Am Terrassenufer Dresden GmbH & Co. KG
Terrassenufer 12
01069 Dresden
+49 351 / 4409 – 500
hat@hotel-terrassenufer.de

Fotos: Königs-Fotografie, Berlin, Sylvia Acksteiner, Frank Pfuhl

GetAway Group
Die GetAway Group vereint seit 2024 die Urlaubsportale Kurzurlaub und Kurz mal weg  mit über 3,0 Mio. zufriedenen Kunden in der DACH Region (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Mit dem  GetAway Award wurden 2026 nur 70 Hotels von 4000 Partnern in unterschiedlichen Kategorien prämiert. Die Sieger werden anschließend in eine umfassende Marketingkampagne eingebunden.

Das Ziel der GetAway Gruppe ist es nach eigenen Angaben, Marktführer bei Kurzreisen in Europa zu werden und somit das Reiseverhalten der Zukunft mitzugestalten.

https://www.getaway.group/

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