CTOUR vor Ort: TUI - Der ökologische Fussabdruck wird kleiner 1

CTOUR vor Ort: TUI – Der ökologische Fussabdruck wird kleiner

In diesem Jahr fand die Präsentation der TUI Sommerprogramme in der Konzernzentrale statt. Das Fazit von Hannover lässt sich in wenige Worte fassen: Alles bleibt, wie es ist. Nur anders. Besser.

Noch besser! Die TUI wird 2016 ihren Spitzenplatz in der Internationalen Reiseliga kraftvoll und intelligent ausbauen. Wachsen wird sie auf attraktiven Zielen im Mittelmeerraum, auf den immer beliebter werdenden Fernstrecken und bei den Auto- und Städtereisen. Sebastian Ebel, der neue Vorsitzender der Geschäftsführung der TUI Deutschland, zeigte sich davon überzeugt, dass „insbesondere Familien mit Kindern von unserem Programm profitieren werden. Wir wollen wachsen. 2016 wird ein Sommer der Vielfalt.“

Ehe wir jedoch auf die wichtigsten Trends eingehen, gilt es, einen Sieg zu würdigen, der uns allen zugutekommt. Die TUI wurde Weltmeister unter den Charter-Airlines. Im Airline-Index 2015 der unabhängigen Klimaschutzorganisation atmosfair ist TUIfly mit 83,6 von 100 Effizienzpunkten als die klimaeffizienteste Charter-Airline weltweit ausgezeichnet worden. Damit belegt TUIfly zum vierten Mal in Folge eine Spitzenposition. Die Fluggesellschaft konnte die Effizienzpunkte zum Vorjahr von 83,3 auf 83,6 steigern. Im Gesamtranking kam TUIfly hinter Tunisair Express und MASwings auf den 3. Platz. Mit einem Kerosinverbrauch von durchschnittlichen 2,52 Litern pro Passagierkilometer gehört TUIfly zu den kerosineffizientesten Airlines der Welt. Die moderne Flotte besteht aus 34 Boeing 737-800, sechs 737-700 sowie zwei Boeing 767-300.

Der neue CEO Sebastian Ebel im Gespräch mit Kommunikationschef Mario Köpers
Der neue CEO Sebastian Ebel im Gespräch mit Kommunikationschef Mario Köpers

Diese Auszeichnung ist der passende Einstieg in die Nachhaltigkeitsstrategie „Better holidays, better world“, die vor wenigen Wochen von der TUI Group für die nächsten fünf Jahre verabschiedet wurde. Im Zentrum aller Bemühungen steht die Minderung des ökologischen Fußabdrucks in den Zielländern. Konkret soll der CO²-Ausstoß der globalen Geschäftstätigkeit der Gruppe bis 2020 um 10 Prozent gesenkt werden. Dazu gehören neben TUIfly auch die Kreuzfahrtaktivitäten, Hotels, Gästetransfers und die Unternehmensstandorte. „Diese schöne Auszeichnung zeigt, dass wir mit unseren Bemühungen für ein möglichst nachhaltiges Reisen auf dem richtigen Weg sind“, sagte Sebastian Ebel.

Auch ansonsten hat die TUI trotz Terror, trotz hunderttausender Flüchtlinge und den Anschlägen von Paris hochgesteckte Ziele. Auch auf dieses (leider) reale Szenario reagiert das größte Reiseunternehmen der Welt mit Entschlossenheit. Das TUI Krisenmanagement gewährleistet den Reisenden die größtmöglichste Sicherheit.

Rund um die Uhr überwacht die konzerneigene Krisenzentrale alle Reiseziele weltweit und informiert Urlauber möglichst frühzeitig über Störungen. TUI investiert in Krisenprävention und hat als erster Reiseveranstalter das Krisenwarnsystem „Global Monitoring“ als Vollversion eingesetzt. Egal ob Naturkatastrophen, politische Unruhen, Streiks oder Epidemien, das TUI Krisenmanagement wird automatisch und umgehend von dem Warnsystem alarmiert. Sämtliche Informationen aus der Krisenregion werden auf digitalen Karten und über einen Warnmeldungsticker angezeigt und um Meldungen des Auswärtigen Amtes, Wetterdaten und Nachrichtenmeldungen ergänzt. Durch eine Schnittstelle mit dem TUI Buchungssystem können sämtliche Hotels der betroffenen Region dargestellt – inklusive der jeweiligen Gästezahlen. Somit ist auf Knopfdruck bekannt, wie viele Kunden betroffen sind und wie sie erreicht werden können. Auch Informationen via SMS an die Kunden in der Region sind möglich, wenn der Gast seine Handynummer bekannt gegeben hat. Das TUI Krisenmanagement wird ständig optimiert und einmal pro Jahr von der TUI Konzernrevision auf Herz und Nieren geprüft. „Be prepared“ ist der Leitgedanke bei der Krisenprävention. Das TUI Krisenmanagement versucht, Ereignisse vorauszuahnen und Maßnahmen für deren Bewältigung vorzubereiten. Je besser die Vorbereitung, desto reibungsloser läuft im Ereignisfall die Krisenbewältigung.

Wollen wir hoffen, dass der Ernstfall nie eintritt, und die TUI ungestört arbeiten kann. Das tut sie bekanntlich mit Erfolg. Und neuerdings mit einer TUI-internen Erfolgsformel. Sie lautet: XQ–200–50–25! Ins Deutsche übersetzt: Die 25 steht für den Marktanteil, die 50 für den Net Promoter Score, die 200 verrät das Ergebnisziel in Millionen Euro und das geheimnisvolle XQ drückt die Geschwindigkeit aus, in und mit der die Ziele erreicht werden sollen.

 Der abendliche Besuch bei den Eisbären im Zoo von Hannover passte zum nass-kalten Wetter Fotos: Bernd Siegmund

Der abendliche Besuch bei den Eisbären im Zoo von Hannover passte zum nass-kalten Wetter
Fotos: Bernd Siegmund

Insgesamt kommen 2016 rund 3.500 Hotels neu ins Angebot. Stark vertreten im Programm bleiben die RIU Hotels, die ihre Modernisierungsoffensive fortsetzen. Drei Hotels in Spanien und Marokko werden nach umfangreichen Renovierungsarbeiten zum Sommer neu eröffnet. Sebastian Ebel: „RIU ist seit 40 Jahren unser wichtigster Hotelpartner und bei unseren Kunden sehr beliebt. Die auf modernisierten Hotels erfüllen höchste Qualitätsstandards.“ Ganz frisch im Portfolio sind 2016 die ersten beiden Häuser der neuen Lifestyle-Hotelmarke TUI Blue sowie neun Ferienanlagen der Konzeptlinie Family Life. Der massive Ausbau des Für den Sommer 2016 kündigte Ebel zudem marktorientierte Angebote mit einem noch attraktiveren Preis-/Leistungsverhältnis an – besonders für den Mittelmeerraum. Insgesamt werde der Ausbau des eigenen Hotelportfolios weiter mit voller Kraft vorangetrieben, parallel werde man aber wieder deutlich stärker auf den Verkauf von Häusern setzen, die auch vom Wettbewerb angeboten würden, so Ebel weiter. „Wir hören sehr genau hin bei unseren Kunden und ihren Wünschen und holen beliebte und besonders nachgefragte Hotels zurück in unsere Programme.“

Im Sommer erwartet TUI Deutschland vor allem eine steigende Nachfrage für Flugreisen nach Spanien und Griechenland. In Griechenland wird das Hotelportfolio um 30 Prozent aufgestockt. Wieder im Programm sind die beliebten kleineren griechischen Inseln wie Samos, Karpathos und Zakynthos Erstmals nimmt TUI auch Familien-Apartments ins Programm auf. Insgesamt vergrößert sich das Hotelangebot am Mittelmeer und auf den Kanaren um 1.400 Häuser (+24 %) und auf der Fernstrecke sogar um 1.700 Hotels (+20 %).

Bei den Autoreisezielen setzt TUI vor allem auf Italien und Kroatien und startet mit 200 neuen Hotels eine Vermarktungsoffensive an der Adria. Insgesamt werden die Angebote für Autoreisende um zehn Prozent erweitert. Bei Städtereisen wird sich das Angebot mit künftig 10.000 Städtehotels sogar verdreifachen.

Mit TUI Blue kommt zum Sommer 2016 eine neue Hotelmarke, die ein internationales, modernes und Lifestyle-affines Publikum anspricht. Landestypische Architektur, moderne Technologie und ein maßgeschneidertes Konzept für Fitness, Ernährung und Entspannung zeichnen die Hotels aus. Ergänzt wird das Angebot durch authentische Urlaubserlebnisse in der jeweiligen Region. Die ersten beiden Hotels werden derzeit in der Türkei im TUI Blue-Stil um- und ausgebaut. Mittelfristig sind unter der neuen Marke rund 50 Häuser geplant, sowohl bestehende als auch neue Hotels.

Urlaubsreisen im Sommer 2016 werden insbesondere für Schnellentschlossene günstiger. Die Preise liegen unter Berücksichtigung der attraktiven Frühbucherrabatte im Durchschnitt um zwei bis drei Prozent unter Vorjahr. Selbst die beliebten Urlaubsziele Mallorca, die Kanaren und die Türkei werden etwas preiswerter. Griechenland bleibt trotz Mehrwertsteuer-Erhöhung preisstabil. „Ein Überangebot an Flugkapazitäten sowie die günstigen Einkaufspreise für Flugbenzin sind die Hauptgründe für diese Entwicklung. Diese Preisvorteile geben wir an unsere Kunden weiter“, so Ebel.