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BER-Marktplatz mit Berlin-Feeling

Hauptstadt-Airport „Willy Brandt“ ein Jahr nach Eröffnung

Ein Datum verbindet den Flughafen Berlin-Brandenburg „Willy Brandt“ mit unserer Reisejournalisten-Vereinigung auf besondere Weise: 31. 0ktober 2020. Am Eröffnungstag des BER beging CT0UR sein 30jähriges Gründungs-Jubiläum. Seitdem sind auch etliche CT0UR-Mitglieder unter Corona-Bedingungen aus Schönefeld in viele Länder der Welt geflogen und haben so Erfahrungen mit dem neuen Hauptstadt-Airport gesammelt. Wie es nun fast ein Jahr nach der Eröffnung auf dem drittgrößten Flughafen Deutschlands aussieht, konnten CT0URisten kürzlich während eines informativen Medientreffs im Terminal 1 selbst erkunden. (im Bild oben: Zum Check-in unter dem roten Teppich im Terminal 1)

Etwa 70 % der Passagiere sollten zur Anreise den ÖPNV nutzen. Auch wir sind mit dem Flughafen-Express (FEX) in 30 Minuten aus dem Stadtzentrum staufrei und pünktlich unter dem Terminal 1 „gelandet“.

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Flughafen-Express im BER-Bahnhof

Nach Kontrolle der Corona-Impfzertifikate ging’s dann durch die strenge Sicherheitskontrolle (Gürtel ab und Schuhe aus) direkt in das imposante Herzstück des Airports, den Marktplatz.

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Blick zum Marktplatz, ein Alleinstellungsmerkmal des BER

„Wir wollen einen Mehrwert für die Passagiere innerhalb ihrer Reise schaffen und haben hier einen Schwerpunkt auf Regionalität gelegt“,

so Dr. Norbert Minhorst, Leiter Commercial. „Mit modernen und regionalen Konzepten wollen wir mit unseren derzeit 115 Shops, Gastronomie- und Serviceeinrichtungen unverwechselbar sein und gleichzeitig ein anderes Marktverhalten in Berlin (mehr Schengen als Non-Schengen-Passagiere) berücksichtigen.

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Hannes Stefan Hönemann, Leiter Unternehmenskommunikation (links) und Dr. Norbert Minhorst, Senior Vice President Commercial (rechts)

Dabei setzen die Planer auf die Devise: „Wenn der Stress (nach dem Einchecken und der Sicherheitskontrolle) runtergeht dann sind die Passagiere einkaufsbereiter“.

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Der Marktplatz im Herzen des BER ist bei den Passagieren beliebt

Das wird im Heinemann Walk-Through-Shop mit einer großen Auswahl an Produkten aus der Region und mit zahlreichen namhaften Marken deutlich.

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„Wir spüren hier die seit dem Sommer wachsenden Passagierzahlen deutlich“, so Heinemann-Manager Steffen Jopp (rechts im Bild). Er freut sich besonders darüber, dass seine regionalen Produkte wie z. B. feine Schokolade aus der Felicitas-Manufaktur in der Lausitz, gut angenommen werden.

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Buntes Treiben auch in und rund um die „Ständige Vertretung (StäV)“ am Marktplatz.

Hier kann man die Wartezeit bis zum Abflug bei einem frischgezapften Kölsch sowie mit rheinischen und Berliner Spezialitäten einfach zum Genießen nutzen.

(im Bild links: Jörg Rösemeier mit Spreewälderin in der „Ständigen Vertretung“ des BER)

Die Wöllhaf Retail GmbH betreibt am BER insgesamt sechs Geschäfte, darunter den Souvenirshop „My Berlin“, den Shop „Spreewald & More“ sowie die „Berliner Kaffeerösterei“. Sie gehört lt. „Feinschmecker“ zu den besten Cafes, Röstereien und Schokoladengeschäften Deutschlands.

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Beliebte BER-Mitbringsel: Schokoladen und Gurken aus der Region

 „Wir wollen Tradition und Charme der Kaffeehauszeiten in die Marktplatzatmosphäre des Terminals einbringen“, so Geschäftsführer Jörg Rösemeier.

 „Inzwischen sehen wir deutliche Anzeichen für eine Erholung des Geschäfts, wenn auch die Nachfrage bei Souvenirs und höherwertigen Angeboten der Gastronomie derzeit noch ausbaufähig sind. Für den Handel fehlen noch die Business- und internationalen Passagiere“.

Die Wöllhaf-Gruppe mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich Verkehrsgastronomie hat in der Lockdown-Phase keine Mitarbeiter entlassen und die Transferleistungen für die Angestellten um zehn Prozent erhöht. So konnte sie den Neustart mit erfahrenen und hochmotivierten Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern angehen.

Berlin-Feeling zwischen Kunst und Kulinarik

Aufbruchstimmung herrscht auch beim größten Gastro-Betreiber am BER, dem Verkehrsgastronomen casualfood.

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„Man merkt deutlich, wie jeden Monat etwas Neues dazu kommt und sich der BER kontinuierlich weitentwickelt“, freut sich Standortleiter Benedikt Augustin.

Mit drei speziell für den Hauptstadt-Airport entwickelten Gastro-Marken will casualfood Berliner Geschichte aufgreifen und den Passagieren ein vielfältiges Speisenangebot aus dem Schmelztiegel der Berliner Foodkulturen noch vor dem Abflug anbieten. So kann man im großzügig gestalteten „east side berlin“ inmitten von Original-Motiven der legendären Berliner East Side Gallery Kunst und Kulinarik genießen – vom Berliner Klassiker über Trendsetter bis hin zu vegetarischen und veganen Speisen.

Berlin-Feeling auch beim Ganztagskonzept Deli Berlin u. a. mit seiner großen Terrasse am „Willy-Brandt“-Platz am BER-Haupteingang. Von der Berliner Weiße, über Adler Berlin Wodka und -Gin, Berliner Pilsner und „Berliner Luft“ ist hier alles zu haben.

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Blick von der Besucherterrasse des BER

An den Gates sorgen zudem die Deli Berlin Mobile mit Take Away-Highlights und Getränken für eine schnelle Versorgung. Mit Blick auf das Rollfeld des Flughafens wird es auch im geplanten „Berlin Pub“ künftig typische Produkte aus der Region geben.

„Mit der Verbindung von Nostalgie und Moderne wollen wir eine stimmungsvolle Hommage an eine der geschichtsträchtigsten Zeiten Berlins schaffen“,

so Benedikt Augustin.

Nachdem bereits drei Läden in Berlin ihre Kunden erfreuen, hat nun „promobo“ auch am BER einen Shop mit ausgefallenen Design- und Manufakturerzeugnissen eröffnet. Geschäftsführer Sascha Fourman „Unsre Produkte werden mit Herzblut und Liebe zum Detail in lokalen Werkstätten hergestellt.“

Mit einer überraschenden Vielfalt wartet der Lufthansa WorldShop Airport Store am Marktplatz auf. Hier gibt’s nicht nur kultige Aviation-Fanartikel, sondern auch zahlreiche aus ehemaligen Utensilien rund um das Flugwesen perfekt und ideenreich recycelte Souvenirs sowie nützliche Gebrauchsgegenstände.

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Fanartikel im Lufthansa WorldShop Airport Store

Beim weiteren Rundgang zu Fluggastbrücken am Mainpier und zur imposanten Gepäck-Sortieranlage gab’s u. a. zu erfahren, dass im September 2021 rund 1,5 Millionen Fluggäste (ca. 30 000 mehr als im Ferienmonat August) abgefertigt wurden.

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Fluggastbrücken am Mainpier
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In der Gepäckanlage am Terminal 1

64 Airlines fliegen derzeit 137 Ziele in 49 Ländern an. Nachdem dieser Tage erste Flugzeuge nonstop nach Dubai gestartet sind hofft man ab November auf weitere Langstreckenflüge u. a. in die USA.

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Schaltzentrale der Gepäckanlage

Trotz so mancher Unkenrufe und der sicher weiterhin notwendigen Anpassung des Betriebsablaufs in der kontrollaufwendigen Coronazeit insbesondere zu Ferien- und sonstigen Schwerpunktzeiten in Abstimmung mit den verschiedenen Fluggesellschaften und Dienstleistern haben wir bei unserem Besuch eine deutliche Aufbruchstimmung und Optimismus bei vielen Akteuren vor Ort erlebt.

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CT0URisten auf dem Hauptstadt-Airport

Und so könnte das einjährige Bestehen des „Berliner Fensters in die Welt“ auch in Pandemiezeiten ein Grund zur Freude sein.

CTOUR-Hoteltreff im Steigenberger Airport Hotel

Auch beim anschließenden Hoteltreff im Airport-Hotel am „Willy-Brandt-Platz“ war die positive Stimmung deutlich zu spüren.

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Steigenberger Airport Hotel Berlin

„Wir sind die Nr. 1 vor dem Terminal 1“ freute sich General Managerin Steffi Wisotzky bei der Begrüßung.

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Steffi Wisotzky, General Managerin des Steigenberger Airport-Hotels (r) mit Margot David, Chefin des CT0UR-Hoteltreffs

322 klimatisierte Zimmer, darunter 12 Suiten sowie rollstuhlgerechte Zimmer, erwarten am Haupteingang des BER die Gäste. Neben einem 24-Stunden Roomservice gibt es kostenfreies Highspeed Internet im gesamten Haus. 11 Konferenzräume bieten auf 1200 m/2 Platz für bis zu 500 Personen.

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Fitnessraum im Airport-Hotel

Neben einer 24 Stunden geöffneten Bar empfangen auch das Restaurant sowie ein Bistro in der Lobby die Gäste.

www.berlin-airport.de

Fotos: Hans-Peter Gaul (17), Christa Aschendorff (2), Frank Pfuhl

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