Alle Beiträge von Ronald Keusch

CTOUR on Tour: Der Glacier-Express – der langsamste Schnellzug der Welt (Teil 1)

Unterwegs mit den Schweizer Bahnen

Der Schweizer liebt seine Eisenbahn, weil sie sehr gut funktioniert und viel mehr im Einklang mit der Landschaft steht als das Auto. Auch die Touristen aus dem In- und Ausland haben längst die Alpen-Bahnen des Landes entdeckt, um den faszinierenden Schweizer Berglandschaften nahe zu kommen.
Ein Ausgangspunkt für Eisenbahn-Touren ist der Walliser Ort Zermatt, der auch, wie kann es anders sein, von Zürich mit der Schweizer Bundesbahn bequem erreichbar ist. In dem weltberühmten Ferienort dreht sich (fast) alles um den „Berg der Berge“, das 4478 Meter hohe Matterhorn. Seine markante Silhouette avancierte mittlerweile zu einer Marke für alle Kantone des Landes. Von vielen Plätzen in Zermatt ist das überragende Matterhorn zu schauen, ob von den obersten Stufen der Kirche des Ortes, von der Terrasse das Luxus-Hotels „The Omnia“, das in 40 Meter Höhe in eine Felswand geschlagen ist oder beim Wandern auf dem Matterhornweg selbst.

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CTOUR on Tour: Im Führerstand des Bernina, die Centovalli-Bahn und der Lago Maggiore (Teil 2)

Unterwegs mit Schweizer Bahnen

Nicht weniger berühmt als der Glacier-Express ist der Bernina-Express. Die Bergbahn wurde ebenfalls schon Ende des 19. Jahrhunderts konzipiert und wendet sich zuallererst an die Touristen. Seit 40 Jahren fährt der Bernina-Express, alleinig von der Rhätischen Bahn im Gebirgskanton Graubünden betrieben, durchgängig von Chur bis nach Tirano in Italien. Auf einer Teilstrecke zwischen Reichenau und St. Moritz benutzt er dieselben Gleise wie der Glacierexpress.

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CTOUR on Tour: Lombardei – Natur-Oasen am Iseosee

In der Franciacorta unverfälschtes Italien erleben

Die Marke „Bella Italia“ hat trotz aller politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen ihren Glanz für den Tourismus nicht eingebüßt. Auch in diesem Jahr werden wieder vor allem deutsche Touristen nach Italien strömen. Viele machen bereits südlich der Alpen in der Lombardei am berühmten Gardasee Station, wo zur Hauptsaison das Italienbild durch den Massentourismus mitunter arg lädiert ist. Um noch das ursprüngliche und unverfälschte Italien zu erleben, ist ganz in der Nähe an einem anderen nicht so bekannten See beste Gelegenheit dazu: in der Franciacorta rund um den Iseosee.

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CTOUR-Stammtisch: Die Möglichmacher feiern Geburtstag

Reiseveranstalter Neckermann begeht 50jähriges Jubiläum und ist zu Gast bei CTOUR in Berlin

Beim 50jährigen Jubilar Neckermann-Reisen ist keine Spur von Midlife-Crisis zu entdecken. Mathias Brandes, Leiter der Kommunikation Thomas Cook AG und Ehrenmitglied von CTOUR, präsentierte am 14. Februar im Berliner ABACUS Tierpark-Hotel vor über 50 CTOUR-Mitgliedern und Gästen den legendären Reiseveranstalter und Pauschal-Pionier Neckermann gewohnt souverän, locker und professionell. Begleitet wurde er von Resi Schwittek, die bereits vor mehr als 40 Jahren in dem Unternehmen u. a. den Einsatz hunderter von Reiseleitern in 30 Ländern koordiniert und sie auch betreut hat.

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CTOUR on Tour: Lissabon – Frühling am Tejo-Ufer

Winter-Impressionen aus Portugals Hauptstadt

Selbst die Sonne des späten Nachmittags wärmt noch die Besucher des Parque Eduardo VII. Sie spazieren auf gepflegten Wegen, die Jacke über dem Arm oder sitzen auf der Terrasse eines Cafes, alle mit dem unverzichtbaren Utensil Sonnenbrille im Gesicht. Kinder spielen an einem Springbrunnen und ein milder Windhauch streicht über die durchgängig grüne Parklandschaft. Mitten im Winter herrscht in der Hauptstadt Lissabon fühlbar Frühling.

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CTOUR on Tour: Bei den Franzosen in Kanada (Teil I)

Je me souviens – ich erinnere mich
Quèbec gibt sich geschichtsbewusst und Touristen suchen den Indian Summer

Mitten auf dem Platz D`Youville nahe eines Stadttors der Stadtmauer von Québec lädt eine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen ein. Es haben sich einige Läufer eingefunden, die nach schmachtenden französischen Chansons elegant ihre Runden drehen. Im Oktober herrschen die ersten Nachtfröste und die Eislauf-Saison beginnt. Auf dem Weg zur Altstadt noch außerhalb der Stadtmauer passiert man das wuchtige Parlamentsgebäude im Empire-Stil. An seiner Eingangsseite sind Bronzestatuen der Stadtväter platziert und unter dem Wappen der Provinz Quèbec steht in Stein gemeißelt der Satz: Je me souviens, ich erinnere mich. An vielen Nummernschildern der Autos in der Provinz ist dieser Satz auch zu lesen. Die französischen Worte sind mehr als nur ein Hinweis darauf, dass dieser Teil von Kanada in Sprache und Kultur französisch geprägt ist. Es ist zugleich ein Motto der Frankophonen Kanadier, ihre historischen Wurzeln nicht zu vergessen, sich ihrer Herkunft zu erinnern.

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CTOUR on Tour: Bei den Franzosen in Kanada (Teil II)

Abenteuer Kanada unterm Dach
Hotel-Museum der Huronen und 50.000 Wildgänse

Nordöstlich von der City Quèbecs liegt Wendake, das Dorf der Wendat-Huronen. Für die Ureinwohner gilt es hier in Kanada als abwertend, sie mit dem Begriff Indianer zu bezeichnen. Sie werden offiziell und auch richtigerweise Erste Nation genannt. Der Anblick ihrer Siedlung, einst vor 300 Jahren von den Franzosen als Reservat und Schutzraum vor anderen feindlichen Stämmen der Irokesen eingerichtet, ist für mich doch recht überraschend. CTOUR on Tour: Bei den Franzosen in Kanada (Teil II) weiterlesen

CTOUR on Tour: In der Gotthardregion der Schweiz

Hinauf zu den Quellen – Attraktiver Wanderweg im Gotthardmassiv am 5. August 2012 neu eröffnet

Mir ist’s unter allen Gegenden die ich kenne, die liebste und interessanteste, es sei nun, dass alte Erinnerungen sie wert machen oder dass mir das Gefühl von soviel zusammen geketteten Wundern der Natur ein heimliches und unbenennbares Vergnügen erregt.
Gotthard-Reisender Johann Wolfgang Goethe in seinem Tagebuch Juni 1775
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CTOUR on Tour: Weltstadt Shanghai (3)

Wohl jeder Besucher spaziert am Bond, der weltbekannten breiten Promenade in der Innenstadt von Shanghai entlang. Auch ich schlendere mit Vergnügen auf dem zur Expo 2010 noch großzügig weiter ausgebauten Boulevard am Ufer des Flusses Huangpu. Gerade hier sind überall viele Details der Stadtentwicklung wie in einem Geschichtsbuch zu betrachten.
Der Ratschlag für China-Reisende lautet: Über 2000 Jahre Geschichte Chinas erfährt man in Xi`an, über 1000 Jahre in Bejing und über 100 Jahre in Shanghai.
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