CTOUR vor Ort: Auftakt zum 19. Internationalen Berliner Bierfestival

Motto 2015: Erlebnistour der Bier- und Burgenstraße

Vom 7. – 9. August 2015 werden wiederum etwa 800 000 in- und ausländische Besucher im längsten Biergarten der Welt erwartet. Bereits jetzt haben sich 344 Brauereien aus 88 Ländern mit 2400 einmalig vertretenen Bieren zum 19. Internationalen Berliner Bierfestival  zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor an der Karl-Marx-Allee im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain angemeldet. 22 Bierregionen werden auch ihre kulinarischen Spezialitäten in Berlin vorstellen.

Auftakt zum Internationalen Berliner Bierfestival 2015 in Watzdorf: Roland Demleitner (Gf Verband privater Brauereien in Deutschland) und Lothar Grasnick (Int. Berliner Bierfestival) mit den Brauereichefs Detlef Projahn (Apolda), Dr. Gerhard Rögner (Watzdorf) und Jürgen Kachold (Saalfeld)
Auftakt zum Internationalen Berliner Bierfestival 2015 in Watzdorf: Roland Demleitner (Gf Verband privater Brauereien in Deutschland) und Lothar Grasnick (Int. Berliner Bierfestival) mit den Brauereichefs Detlef Projahn (Apolda), Dr. Gerhard Rögner (Watzdorf) und Jürgen Kachold (Saalfeld)

Auf 20 Bühnen gibt’s Live-Musik bei freiem Eintritt. Lothar Grasnick, Geschäftsführer der PRÄSENTA GmbH, die das weltgrößte Bierfestival veranstaltet, war beim 499. Tag des Deutschen Bieres in der Traditions- und Spezialitäten-Brauerei Watzdorf in Thüringen mit dem Berliner Bierkönig Gambrinus und weiteren „Hoheiten“ dabei. „Das stimmungsvolle Brauereifest war ein würdiger Auftakt für unser Berliner Bierfestival Anfang August“, freut sich Grasnick. „In diesem Jahr stehen traditionsreiche Brauereien der Bier- und Burgenstraße im Mittelpunkt“.

Die Festivalbiere für das 19. Internationale Berliner Bierfestival 2015: „Apoldaer Hefeweizen hell“, „Watzdorfer Festspils 1411“ und „Ur-Saalfelder“
Die Festivalbiere für das 19. Internationale Berliner Bierfestival 2015: „Apoldaer Hefeweizen hell“, „Watzdorfer Festspils 1411“ und „Ur-Saalfelder“

Drei Festivalbiere für Berlin
In der Watzdorfer Erlebnisbrauerei, einer der ältesten Braustätten in Deutschland, konnten wir bereits die drei Festivalbiere des diesjährigen Berliner Bierfestivals verkosten. Aus der Brauerei bei Bad Blankenburg kommt das „Watzdorfer Festpils 1411“. Brauereichef Dr. Gerhard Rögner: „Unser nach Pilsener Brauart hergestelltes  FestPils erinnert an das Jahr des Braubeginns in Watzdorf“. Und Braumeister Olaf Hoffmann ergänzt: „ Die goldgelbe Farbe der ausgesuchten und kontrollierten Gerste aus unserer Umgebung, gepaart mit einer Hopfenkomposition aus feinen Aromasorten verleihen diesem Bier seinen ursprünglichen, zart fruchtig anmutenden Geschmack“. Vom Bürgerlichen Brauhaus in der Feengrottenstadt Saalfeld kommt das „Ur-Saalfelder“. Bereits zum fünften Mal wurde es zum besten Märzenbier Europas erkoren.

Im Sudhaus der Watzdorfer Brauerei: Berliner Bierkönig Gambrinus mit Brauereichefs und “Hoheiten“
Im Sudhaus der Watzdorfer Brauerei: Berliner Bierkönig Gambrinus mit Brauereichefs und “Hoheiten“

Brauereichef Jürgen Kachold ist mit seinem Braumeister Ralf Hohmann stolz  auf den Gewinn der Silbermedaille beim World-Beer-Cup im Frühjahr 2014 in den USA und die wiederholte Ehrung mit dem European Beer Star Award. „Für uns sind Auszeichnungen eine hohe Motivation, weiterhin sortentypische Bierspezialitäten herzustellen, um  die immer noch große Biervielfalt in Deutschland zu erhalten“, sagt Jürgen Kachold. „Besonders beim Märzenbier und bei den Bockbieren haben wir in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen, dass in Saalfeld Biere der Spitzenklasse gebraut werden“.

Braumeister im TV-Gespräch: Hans-Peter Gaul und Lothar Grasnick mit den Braumeistern Olaf Hoffmann (Watzdorf), Ralf Hohmann (Saalfeld) und Gunther Herrmann (Apolda) mit dem Berliner Bierkönig Gambrinus (v. l.)
Braumeister im TV-Gespräch: Hans-Peter Gaul und Lothar Grasnick mit den Braumeistern Olaf Hoffmann (Watzdorf), Ralf Hohmann (Saalfeld) und Gunther Herrmann (Apolda) mit dem Berliner Bierkönig Gambrinus (v. l.)

In der hauseigenen Brauereimanufaktur des Bürgerlichen Brauhauses von 1892 werden auch kleine Mengen besonderer Biere in reiner Handarbeit hergestellt. Außerdem werden Brauseminare angeboten. Zusammen mit seinen Brauereikollegen aus Watzdorf und Saalfeld wird auch der Chef der Vereinsbrauerei Apolda GmbH, Detlef Projahn, beim diesjährigen Internationalen Bierfestival in Berlin dabei sein. Die 1887 entstandene Vereinsbrauerei aus der Glockengießerstadt Apolda ist mit dem Festivalbier “Apoldaer Hefeweizen“ im August in Berlin vertreten. Als erste Thüringer Brauerei wird in Apolda seit  2007 das naturtrübe, helle Weizenbier, eine süddeutsche Bierspezialität,  hergestellt. Wie auch für die anderen 14 Biere verwendet die Brauerei Braugersten und Brauweizen von den heimischen Feldern, die in der Erfurter Mälzerei zu Braumalzen veredelt werden. „Auch der größte Teil des Hopfens“, so Detlef Projahn, „ kommt aus dem hiesigen Hopfenanbaugebiet Saale/Elbe. Dadurch stärken wir die Region, schonen die Umwelt und wirtschaften somit nachhaltig“.

Pressetreff zum Tag des Biers 2015 in Watzdorf: Lothar Grasnick (PRÄSENTA-Chef), Detlef Projahn (Vereinsbrauerei Apolda), Dr. Gerhard Rögner (Erlebnisbrauerei Watzdorf und Jürgen Kachold (Bürgerliches Brauhaus Saalfeld, v. l.)
Pressetreff zum Tag des Biers 2015 in Watzdorf: Lothar Grasnick (PRÄSENTA-Chef), Detlef Projahn (Vereinsbrauerei Apolda), Dr. Gerhard Rögner (Erlebnisbrauerei Watzdorf und Jürgen Kachold (Bürgerliches Brauhaus Saalfeld, v. l.)

Erlebnistour der Bier- und Burgenstraße
Seit Ende vergangenen Jahres ist der Apoldaer Brauereichef auch Präsident des Verbands privater Brauereien in Deutschland e. V., dem ideellen Träger der Berliner Biermeile.

Gemeinsam mit seinen Brauereikollegen freut er sich auf die Erlebnistour der Bier- und Burgenstraße zum diesjährigen Berliner Bierfestival vor dem großen Jubiläum 2016 „500 Jahre Deutsches Reinheitsgebot“. Neben 18 Brauereien entlang der 500 km langen Bier- und Burgenstraße kann man an der Ferienstrasse  auch zahlreiche Burgen, Schlösser und sehenswerte Orte zwischen Bayrischen Wald und Kyffhäuser besuchen – Kultur und Kulinarik sind so besonders genussvoll zu erleben.

Neuerscheinung: Kleines Thüringer Bierbuch Fotos: Hans-Peter Gaul
Neuerscheinung: Kleines Thüringer Bierbuch
Fotos: Hans-Peter Gaul

In seinem soeben in der Rhino-Westentaschen-Bibliothek erschienenen „Kleinen Thüringer Bierbuch“ lässt Autor Michael Kirchschlager, Historiker und passionierter Biertrinker, keinen Zweifel aufkommen, daß Thüringen kulinarisch viel mehr zu bieten hat als Klöße und Bratwürste. 1998 hatte Kirchschlager auf der Runneburg das Weißenseer Reinheitsgebot aus dem Jahre 1434 entdeckt. In einem Artikel der historischen Gaststättenverordnung ist erstmals die Zusammensetzung des deutschen Bieres mit den Bestandteilen Hopfen, Malz und Wasser genannt. In dem illustrierten Büchlein (ISBN: 978-3- 95560-037-2) werden 27 Thüringer Brauereien kurz vorgestellt. Außerdem gibt’s Sprüche für Bierliebhaber, ein kleines Lexikon der Biersorten und einen Beitrag zur Bier- und Burgenstraße, einer der interessantesten  touristischen Ferienstraßen in Deutschland.

Die CTOURisten Hans-Peter Gaul, Jeremy de Luca und Mike Hampe von C-BTV waren beim zünftigen Auftakt zum 19. Internationalen Berliner Bierfestival am 499. Tag des Deutschen Bieres im thüringischen Watzdorf dabei. Sehen Sie ihren stimmungsvollen Filmbericht  u. a. mit Brauereichefs und Braumeistern sowie diversen „Hoheiten“ und den drei Festivalbieren von Traditionsbrauereien an der Bier- und Burgenstraße im nebenstehenden Video.

Weitere Infos:
www.bierfestival.berlin
www.bierundburgenstrasse.de
www.brauhaus-saalfeld.de
www.watzdorfer.de
www.apoldaer.de