CTOUR-News: NCL-Kreuzfahrten – Lichterfest Berlin – Pyronale – Jazz in den Ministergärten – Südtirol

Berlin kann erneut steigende Touristenzahlen vermelden. Zu den attraktiven Anziehungspunkten für in- und ausländische Besucher zählten im rekordverdächtigen sonnigen Herbst das spektakuläre Lichterfest Berlin, Jazz in den Ministergärten sowie das Feuerwerkfestival Pyronale. Interessante Informationen gab’s auch bei anderen Medienterminen in der Hauptstadt.

NCL mit sechs Schiffen in Europa
Anlässlich des Finales im Wettbewerb der weltweit besten Bartender in Berlin hatte NCL-Kreuzfahrten Medienvertreter zu einer „Cocktail-Kreuzfahrt“ in die legendäre Bar am Steinplatz in Berlin-Charlottenburg eingeladen. Dort kredenzte der Chef-Barkeeper der 2018 in Dienst gestellten „Norwegian Bliss“ Razvan Dorel Cordea bei einem Workshop ebenso leckere wie phantasievoll gemixte Cocktails und Jürgen Stille, Senior Director Business Development Continental Europe, informierte über interessante News u. a. rund um die Premium-Angebote der Reederei.

Da europäische Ziele immer stärker von den Passagieren nachgefragt werden stationiert die in Miami beheimatete Reederei im kommenden Jahr erstmals sechs ihrer modernen Schiffe in Europa. Weiter ausgebaut werden die Premium All Inclusive-Angebote für europäische Gäste (u. a. mit kostenfreiem Internet-Paket). NCL zählt zu den innovativsten Reedereien, hatte z. B. 2000 Freestyle Cruising eingeführt. Getreu dem bewährten Motto „Feel Free“ können sich die Passagiere z. B. frei entscheiden, wann und wo sie ihre Mahlzeiten in den vielfältigen Restaurants einnehmen. Ein deutschsprachiger Gästeservice an Bord ist garantiert. Neben Hawaii- und Karibiktouren sind Alaska-Kreuzfahrten besonders beliebt. Auf der Meyer-Werft in Papenburg wird an einem weiteren Schiff der Breakaway-Klasse gebaut. Im Herbst 2019 soll die „Norwegian Encore“ ausgeliefert werden.
www.ncl.de


Travel Bloggerin und CTOUR-Mitglied Janice Schmidt-Altmeyer mit Chef-Barkeeper Razvan Dorel Cordea von der „Norwegian Bliss“.

Lichterfest läßt Berlin erstrahlen
Bereits zu einer schönen Tradition entwickelt hat sich das alljährlich im Oktober phantasievoll gestaltete Lichterfest in der Hauptstadt. So lassen „Berlin leuchtet“ und „Festival of Lights“ bekannte Gebäude, Wahrzeichen und Plätze Berlins in immer neuem Licht erstrahlen und schaffen damit eine einzigartige abendliche Stimmung.

Einige der attraktivsten Licht- und Klanginstallationen von „Festival of Lights“ konnte man in diesem Jahr am Bebelplatz erleben. Gebäude der Humboldt-Universität, das Hotel de Rome, die Hedwigs-Kathedrale und die Staatsoper präsentierten sich in einer 360 Grad-Inszenierung zum Thema „Freedom of Art“ in einem unvergesslichen Farbenrausch.

Faszinierende Lichteffekte unter dem Motto „Berlin – Connecting Cultures“ gab’s u. a. auch am Brandenburger Tor. Die über 70 Illuminationen von „Berlin leuchtet“ waren u. a. am Berliner Dom, Schloss Bellevue und am Palais am Festungsgraben zu bewundern. Zudem sorgten Leuchtschiffe der Reederei Riedel für Aufmerksamkeit. Zu erleben waren die Lichtfestivals auf verschiedenen Lichttouren, aber auch per Bus und Schiff.
www.festival-of-lights.de
www.berlin-leuchtet.com

Festival of Lights-Projektion am Berliner Bebelplatz

Die Besten der Besten zur Pyronale
Bei fast noch sommerlichen Temperaturen präsentierte die wegen der ungewöhnlichen Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr in den Oktober verlegte 13. Pyronale auf dem Maifeld am Berliner Olympiastadion wieder einmal Superlative der internationalen Feuerwerkskunst. Die begeisterten in-und ausländischen Besucher konnten an den beiden Festivaltagen sechs Gewinner der vergangenen Pyronale-Events erleben. So waren in diesem Jahr die besten Feuerwerkteams aus den Niederlanden, Russland, Kanada, Deutschland, Polen und Italien am Start. Das Publikum konnte sich wieder per Telefonvoting an der Ermittlung der Tagessieger beteiligen.

Der von der Fach- und Kreativ-Jury ermittelte Pyronale-Gesamtsieger 2018 „Heron Fireworks“ aus den Niederlanden wurde mit einem prächtigen Abschlussfeuerwerk gefeiert. Die weiteren Plätze belegten „Potsdamer Feuerwerk“ (Deutschland) und „Orion Art“ (Russland).

„Die Mischung aus spannendem Wettbewerb, stimmungsvoller Musik und fulminanten Feuerwerkskreationen passt hervorragend zu unserer vielfältigen und bunten Stadt“, hatte Senator Andreas Geisel, Schirmherr der 13. Pyronale, gesagt. Zufrieden mit der wiederum erfolgreichen Champions League der Pyrotechnik war auch Pyronale-Geschäftsführer Mario Hempel. Zusammen mit dem künstlerischen Leiter der Pyronale Gerhard Kämpfe bereitet er nun bereits das 14. Treffen der weltbesten Pyrotechniker am 30. und 31. August 2019 am Berliner Olympiastadion vor.
www.pyronale.de

Szene aus dem Programm des diesjährigen Gesamtsiegers „Heron Fireworks“ aus den Niederlanden

Jazz in den Ministergärten
Als Publikumsmagneten erwiesen sich auch in diesem Jahr die sieben Landesvertretungen, die am 12. Oktober zum Jazz in den Ministergärten im Herzen Berlins eingeladen hatten. Bei prächtigem Spätsommerwetter nutzten die Gäste der illuminierten Landesvertretungen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern den Abend zum Besuch der vielfältigen Konzerte, aber auch zum Verkosten regionaler Speisen und Weine.

Ebenso vielfältig wie die dicht beieinanderliegenden Landesvertretungen waren auch die musikalischen Angebote des Abends. So gehörten die NDR Big Band & Nils Wogram (Niedersachsen), das Landesjugend-Jazzorchester (Schleswig-Holstein), Tango Transit (Hessen), Jan Felix May & Band (Rheinland-Pfalz), Johann Putensen Trio (Mecklenburg-Vorpommern), East Star Band (Brandenburg) und Svenja Hinzmann „Porgy & Bess“ (Saarland) zu den gefeierten Akteuren.
www.jazzindenministergaerten.de

Illuminierte Ministergärten in Berlin hatten zu Jazz und kulinarischen Spezialitäten eingeladen

„Waldbaden“ in Südtirol
Dass Äpfel, Wein und Speck zu den beliebten Südtiroler Spezialitäten gehören ist weithin bekannt. Bei einem Medientreff des Südtirol-Tourismus kürzlich in einem Kreuzberger Szenelokal konnte man zwischen zwei Workshops auch Neues aus Alto Adige erfahren. Waldtherapieführer Martin Kiem machte die Journalisten interaktiv mit seiner Lebensstil-Empfehlung mit Tipps zum bewussten Abschalten, dem „Waldbaden“, bekannt.

Insbesondere Stadtbewohnern, die 50 % der Weltbevölkerung ausmachen, empfiehlt er, mindestens einmal pro Woche einen Ort in der Natur (Park, Garten, begrünter Balkon) aufzusuchen und sich dort für einige Minuten auf die Naturgeräusche zu konzentrieren. Alle Sinne sollten dabei eingeschaltet sein, um mit gesteigerter Aufmerksamkeit die Umgebung in sich aufzunehmen.

Für ihn und 20 weitere Protagonisten in Südtirol ist das „Waldbaden“ beste Natur auf Rezept. Allen an Entschleunigung Interessierten empfiehlt er:  Kommen Sie nächstes Jahr nach Südtirol und nehmen Sie an einer geführten Waldbaden-Tour teil, um die heilenden Kräfte des Waldes selbst kennenzulernen. www.frontierwellbeing.eu

In einem weiteren Workshop vermittelte Kräuterexpertin Christiane Gruber Anregungen zum Herstellen und Anwenden von grüner Kosmetik. Zudem lud Philipp Fallmerayer vom Foodparc Brixen mit phantasievoll zubereiteten Leckerbissen zum Verkosten Südtiroler Produkte ein.

In über 40 Südtiroler Ortschaften laden inzwischen in den Frühlingsmonaten etwa 200 eigens vom Experten entwickelte Erlebnisse zum Entschleunigen und zum Krafttanken ein.
7,3 Millionen Ankünfte, darunter 3,2 Millionen aus Deutschland, zählte 2017 Südtirol, dessen 520 000 Bewohner drei Landessprachen pflegen: deutsch, italienisch, ladinisch.

Der 1991 im Schnalstal gefundene Ötzi ist mit 5000 Jahren ältester Südtiroler. Es gibt 350 Gipfel höher als 3000 Meter und etwa 300 Sonnentage im Jahr laden in Südtirol zum Verweilen ein. Vor nunmehr 110 Jahren startete die weltweit erste Seilbahn (Kohlerer Bahn) bei Bozen. Inzwischen gibt es 375 Aufstiegsanlagen. Rund 5000 immer noch bewirtschaftete Bergbauernhöfe sorgen mit dafür, dass sich zum beliebten Törggelen, der fünften Jahreszeit Südtirols, beim Verkosten des neuen Weins und typischer Gerichte die traditionelle bäuerliche Lebensart vermittelt wird.
www.suedtirol.info

Mit Waldtherapieführer Martin Kiem war auch der Marketingchef des Südtirol-Tourismus Maximilian Alber (r.) zum Medientreff nach Berlin gekommen.

Fotos: Hans-Peter Gaul

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