Die Heilig-Kreuz-Kirche bot den passendem Rahmen für die stimmungsvolle Präsentation der Kulturregion Valencia in Berlin

CTOUR-News

VBKI – Wikinger-Wanderreisen – 20. Bachfest Leipzig – Weltzeituhr Berlin – COSTA-Roadshow – Valencia in Berlin

Wir haben wieder interessante Termine in der Hauptstadt wahrgenommen. Hier in Kürze einige Informationen und die Links.

Air-Infarkt?

So lautete der Titel eines spannenden Podiumsgesprächs, zu dem der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) www.vbki.de, am 29. Oktober ins Ludwig-Ehrhard-Haus eingeladen hatte. 10 Jahre nach dem Ende des traditionsreichen Flughafens Tempelhof und ein Jahr nach dem Aus von Air Berlin diskutierten Thomas Haagensen, Europa-Chef, easyJet Airline, Dr. Kay Lindemann, Leiter Konzernpolitik, Deutsche Lufthansa AG und Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Situation im Berliner Luftverkehr. Exakt 2340 Tage seit der Nichteröffnung des BER träumt man in Berlin von 25 Langstreckenverbindungen.

Mit 37 Flugzeugen hat sich inzwischen easyJet im Punkt zu Punkt-Verkehr ab Tegel und Schönefeld als Air Berlin-Nachfolger etabliert. Lufthansa setzt nach wie vor auf seine Drehkreuze Frankfurt und München und ist mit seiner Low-Coast-Airline Eurowings in Berlin aktiv. Und während fast zeitgleich zur Berliner Podiumsrunde der in Rekordzeit erbaute neue Großflughafen Istanbul eröffnet wurde, geht man nach wie vor in Berlin von der Eröffnung des BER im Herbst 2020 aus.

Der am 6. Oktober 1879 gegründete VBKI versteht sich unter dem Leitsatz „Wir Unternehmen Berlin“ als Netzwerk, Denkfabrik, Forum und Schrittmacher. Beim VBKI Business Speed Dating am 6. Dezember gibt es einmal mehr gute Möglichkeiten, sein Netzwerk um neue Kontakte zu bereichern: 180 Sekunden pro Gespräch – da kommt man schnell auf den Punkt.

Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Thomas Haagensen, Moderator Joachim Fahrun (Berliner Morgenpost) und Dr. Kay Lindemann (v. l. n. r.)
Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Thomas Haagensen, Moderator Joachim Fahrun (Berliner Morgenpost) und Dr. Kay Lindemann (v. l. n. r.)

Seit 50 Jahren Wikinger-Aktivurlaub

2019 feiert das Hagener Familienunternehmen 50 Jahre „Urlaub, der bewegt“. Wikinger Reisen (www.wikinger.de) ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Geschäftsführer Daniel Kraus präsentierte im Berliner Hotel de Rome die sechs Jubiläumskataloge von relaxt bis ambitioniert oder irgendwo dazwischen. 1200 Reisen laden 2019 zum Wandern, Radfahren oder Trekken ein.

Zu den 129 neuen Touren gehören u.a. Reisen nach Neukaledonien. Wahre Erlebniscocktails bieten die beliebten Wanderstudienreisen unter dem Motto „Natur & Kultur“. So kann man z. B. zu Fuß, per Bus, Boot und Bahn „Auf den Spuren des Odysseus“ rund um Neapel, Ätna, Lipari und Vulcano“ unterwegs sein. Über 70 Prozent der 162 Radtouren sind 2019 bereits mit Zusatzpower (E-Bike) buchbar. Vorgeplante Routings, reservierte Unterkünfte sowie vorgebuchte Transfers und Gepäcktransporte machen auch für Individualisten die Tour komfortabler (Katalog „Wanderurlaub individuell“).

Weiter ausgebaut wurde der 2018 neu aufgelegte Katalog „Aktivurlaub für Singles & Alleinreisende“. „Wir haben generell über 60 Prozent Solourlauber und erreichen jetzt zusätzlich die, die lieber gemeinsam mit anderen ‚Solisten‘ wandern wollen“, freut sich Daniel Kraus.

Als WWF-Partner setzt sich Wikinger-Reisen in allen Bereichen auch für mehr Nachhaltigkeit ein, folgt dem Trend für plastikfreie Reisen (u. a. Picknick mit Holzbesteck). Nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit werden durch die vom Unternehmensgründer Georg Kraus initiierte Stiftung gefördert. Wikinger Reisen startet mit dem neuen Gästerekord von 66 500 Teilnehmern 2017/18 ins Jubiläumsjahr.

Wikinger Reisen-Geschäftsführer Daniel Kraus
Wikinger Reisen-Geschäftsführer Daniel Kraus

20. Bachfest Leipzig

An diesen Abend in der Vertretung des Freistaats Sachsen beim Bund werden sich alle Teilnehmer noch lang und gern erinnern. Begrüßt u. a. vom Staatssekretär Uwe Gaul vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst haben namhafte Vertreter der internationalen Musikstadt Leipzig einen ganz besonderen Festival-Jahrgang mit 150 Veranstaltungen vorgestellt. Zum 20. Bach-Fest der Stadt Leipzig (www.bachfestleipzig.de) vom 14. bis 23. Juni 2019 werden sich viele der weltweit führenden Bach-Interpreten in Bachs Kirchen St. Nikolai und St. Thomas, im Gewandhaus, Mendelssohn- und Schumannhaus, aber auch an ganz ungewöhnlichen Spielorten ein Stelldichein geben.

Dr. Michael Maul, Intendant des Bachfestes, Prof. Dr. Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig, Tobias Niederschlag, Leiter des Konzertbüros des Gewandhauses zu Leipzig und Jürgen Ernst, Direktor des Mendelssohn-Hauses Leipzig stimmten bereits auf das weltweit beachtete kulturelle Großereignis ein.

Das Preview des äußerst vielseitigen Bachfest-Programms für die Jubiläumssaison 2019 mit prachtvollen Festmusiken, virtuosen Instrumentalwerken in den unterschiedlichsten Stilen und innovativer Kirchenmusik begeisterte die Besucher in Berlin. Viel Applaus auch für die Sängerknaben des Thomanerchors Leipzig, die unter der bewährten Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz das musikalische Rahmenprogramm in der Sächsischen Landesvertretung gestalteten und zu einem nachhaltigen Erlebnis werden ließen. Der Karten-Vorverkauf für das 20. Bachfest in Leipzig hat am 16. November begonnen.

Sängerknaben des Thomanerchors beim Preview des 20. Bachfestes in der Sächsischen Landesvertretung Berlin
Sängerknaben des Thomanerchors beim Preview des 20. Bachfestes in der Sächsischen Landesvertretung Berlin

Weltzeituhr Berlin

2019 kann die imposante Weltzeituhr (www.weltzeituhr-berlin.de) auf dem Berliner Alexanderplatz ihren 50. Geburtstag feiern. Vom DDR-Formgestalter Prof. Erich John innerhalb kurzer Zeit entwickelt, konnte eines der Wahrzeichen Berlins am 30. September 1969 im Rahmen von 20 Jahre DDR eingeweiht werden. Während eines Medientermins hat nun dieser Tage der Schöpfer des zehn Meter hohen und unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks erstmals die Rechte an der Vermarktung der einzigartigen Design-Ikone an ein Berliner Start-up-Unternehmen unter Leitung von Carsten Kollmeier vergeben.

Der erfolgreiche Direktor des Berliner Dali-Museums am Potsdamer Platz konnte bereits 30 unterschiedliche Souvenirs vorstellen. Sie werden künftig eines der Symbole unserer Hauptstadt neben Brandenburger Tor, Fernsehturm und Buddybären in alle Welt tragen.

Carsten Kollmeier über das Vermächtnis der Weltzeituhr:
„Die Urania Weltzeituhr ist ein einzigartiges Symbol für die Weltoffenheit Berlins – und eine Design-Legende. Erstmals werden wir nun eine hochwertige, nachhaltig produzierte Produktkollektion auf den Markt bringen“.

Prof. Erich John:

„Für mich stand immer die Zeit im Vordergrund und wir haben schon vor 50 Jahren eine Lösung für das leidige Thema Zeitumstellung angeboten. Wir haben die Weltzeit dargestellt, wie sie durch den Lauf der Planeten vorgegeben wird. Das Herz der Weltzeit schlägt in Berlin.“

Designer Prof. Erich John (l.) und Weltzeituhr-Geschäftsführer Carsten Kollmeier vor der Berliner Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz
Designer Prof. Erich John (l.) und Weltzeituhr-Geschäftsführer Carsten Kollmeier vor der Berliner Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz

COSTA-Roadshow

Annähernd 500 Reisebüromitarbeiter haben an der informativen Roadshow von COSTA-Kreuzfahrten (www.costakreuzfahrten.de) in zehn deutschen Städten teilgenommen. In Berlin konnten sich etwa 40 Vertreter von Reisebüros während verschiedener Workshops u. a. über das neue Flaggschiff der Reederei, die COSTA Smeralda, informieren. Das mit Flüssigerdgas (LNG) umweltfreundlich betriebene Schiff startet am 20. Oktober in Hamburg zur Vernissage-Kreuzfahrt, bevor dann am 3. November die Taufe in Italien stattfindet.

Bei COSTA-Roadshow in Berlin: Marketing-Manager Massimo Arnoldi, Vertriebsleiterin Ulrike Conrad und Online-Manager Stefano Pesce (v. r.)
Bei COSTA-Roadshow in Berlin: Marketing-Manager Massimo Arnoldi, Vertriebsleiterin Ulrike Conrad und Online-Manager Stefano Pesce (v. r.)

Valencia in Berlin

Annähernd eine halbe Million Deutsche haben 2017 die Stadt der Wissenschaften und Künste Valencia besucht. Nun haben sich die Kulturregion Valencia (www.regionofvalencia.com) und der einzigartige Palau de les Arts Reina Sofia in Berlin vorgestellt. In der Heilig-Kreuz-Kirche Berlin hatten am 22. November nach einem Video-Grußwort von Placido Domingo die neue Stiftungspräsidentin Susana Ljoret und der designierte Intendant Jesus Iglesias Noriega ihre Pläne für die Zukunft des Palau, eines der bedeutendsten Opernhäuser Spaniens, präsentiert.

Auf die zahlreichen touristischen Attraktionen hatte Francesc Colomer, Regionalsekretär für Tourismus, aufmerksam gemacht. Viel Beifall gab es für das Konzert der Künstler, die aus dem Palau angegliederten Centre de Perfeccionament Placido Domingo angereist waren. Kostprobern der regionalen Küche, präsentiert von der valencianischen Starköchin Begona Rodrigo und ihrem Team, rundeten die gelungene Valencia-Präsentation in Berlin ab.
www.lesarts.com

Die Heilig-Kreuz-Kirche bot den passendem Rahmen für die stimmungsvolle Präsentation der Kulturregion Valencia in Berlin
Die Heilig-Kreuz-Kirche bot den passendem Rahmen für die stimmungsvolle Präsentation der Kulturregion Valencia in Berlin
Fotos: Hans-Peter Gaul

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